CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

IM GESPRÄCH:

MOTORJESUS-Sänger Chris Birx

MOTORJESUS haben mit „Electric Revelation“ nach längerer Pause wieder ein vorzügliches Album vorgelegt. Wir plauderten mit Sänger Chris Birx über die neue Scheibe und die weiteren Pläne der Mönchengladbacher.

 

M/O: Chris, zwischen Eurem aktuellen Album „Electric Revelation“ und dem Vorgänger "Wheels Of Purgatory" liegen immerhin vier Jahre. Was war los?

 

Chris: Ja. Zum einen haben wir zur „Wheels of Purgatory“ fast 2 Jahre lang ziemlich viel live gespielt. Und im Anschluss direkt angefangen den Nachfolger zu schreiben. Leider kam mir dann 2013 meine Gesundheit in die Quere, als wir gerade anfingen, das Album aufzunehmen. Ich musste mich dann einer Herz OP unterziehen, wegen eines angeborenen Herzfehlers. Die Reha usw. hat dann noch mal etwas gedauert. Deshalb ist das neue Album "Electric Revelation" erst Anfang 2014 erschienen. Wir sind auch froh, dass es jetzt endlich draußen ist.

 

 

M/O: Inwiefern hast Du Deine Krankheit auf der Platte textlich oder künstlerisch verarbeitet?

 

Chris: Ich hab im Prinzip nur beim Song "Rust" das ganze Thema mal in einen Text gefasst. Ich wollte da jetzt nicht auf der ganzen Platte nur Trübsal blasen. Allerdings war das ganze Herz-OP-Ding schon ein sehr prägendes Erlebnis, über das ich zumindest ein wenig schreiben musste. Zum Glück ist ja auch alles gut gegangen und ich bin wieder fit.

 

M/O: Einige Nummern auf „Electric Revelation“ haben einen überraschend klassischen Einschlag. „Back in the Action Car“ erinnert mich zum Beispiel an GIRLSCHOOL, die Zwillingsgitarren in dem Song an THIN LIZZY. Habt ihr in der Schaffenspause Zeit gehabt, in Eurer Plattensammlung zu kramen?

 

Chris: Ach, ein Großteil der Band hört seit jeher klassische Rockbands der 70 und 80er Jahre. Gerade THIN LIZZY sind immer schon ein Einfluss von MOTORJESUS gewesen, auch wenn man das nicht immer so klar heraushört. Diese alten Rock-Heroes mögen wir genauso gern wie auch modernere Bands.

M/O: Eure neue Platte kann das Niveau von Mitbewerbern wie NICKELBACK, ALTER BRIDGE oder VOLBEAT durchaus halten. Muss man aus den USA oder Skandinavien kommen, um mit so einem Sound Arenen zu füllen?

 

Chris: Ich bin der Meinung, dass gute Musik sich irgendwo immer am Ende durchsetzen wird, egal woher die entsprechende Band kommt. Es gibt inzwischen aus jeder Richtung auch in Deutschland verdammt starke Bands, die es wert sind, gehört zu werden. Ich denke aber, dass manche skandinavische oder amerikanische Bands eventuell einen anderen Arbeitseifer mitbringen, als wir Deutschen. Vielleicht sind wir auch ’n bisschen faul. Zum Beispiel sind ostdeutsche Bands wie RAMMSTEIN, IN EXTREMO, SUBWAY TO SALLY oft erfolgreicher, als viele westdeutsche Bands. Vielleicht, weil die eine andere Arbeitsmentalität haben. Ich denke, da liegt der wahre Grund, dass viele deutsche Bands da nie so groß werden.

 

M/O: Welche Tourpläne gibt es für 2014? Habt ihr Gelegenheit, Euch „Huckepack“ als Support einem größeren Publikum vorzustellen?

 

Chris: Wir haben gerade unsere erste Tour mit den Kollegen von EAT THE GUN und den großartigen GLOOMBALL hinter uns gebracht, die sehr gut gelaufen ist. Dazu kommen noch weitere Einzelkonzerte und Sommer Festivals wie zum Beispiel das Summer Breeze oder das Dong Open Air. Wir werden wohl im Herbst noch eine Tour planen. Mal sehen was noch so passiert.

 

 

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