CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

Michael Schenker stand uns gut aufgelegt Rede und Antwort. Fotos: Niels Holger Schmidt
Michael Schenker stand uns gut aufgelegt Rede und Antwort. Fotos: Niels Holger Schmidt

Unter Brüdern

Ein ungewöhnliches Gespräch mit Gitarrengott Michael Schenker

Michael Schenker hat eine neue Live-Scheibe mit seiner aktuellen Band TEMPLE OF ROCK am Start. „On a Mission. Live in Madrid.“ heißt das gute Stück. Das Teil will natürlich beworben werden. So stand der Gitarrenvirtuose den Herrschaften der schreibenden Zunft ganze zwei Tage Rede und Antwort – auch unserem Kollegen Markus Renner, der den letzten Interviewslot ergatterte. Dieser traf dabei auf einen aufgeräumten Ausnahmegitarristen. Allerdings nahm das Gespräch schließlich eine überraschende Wende. Die gewährte tiefe Einblicke in das Verhältnis der Schenker-Brüder.

Er ist eine musikalische Lichtgestalt.
Er ist eine musikalische Lichtgestalt.

m/o: Michael, ich hoffe, Du bist angesichts deines Promo-Interview-Marathons überhaupt noch in Stimmung für ein gutes Gespräch.

Michael Schenker: Ich bin in absoluter Plauderstimmung, alles prima.

m/o: Dann lass uns doch über das neue Album reden: „On a Mission. Live in Madrid.“ Warum habt Ihr Euch für ausgerechnet für eine Aufnahme in dieser Location entschieden. Warum habt ihr sie nicht in irgendeiner beliebigen anderen Location im Rahmen der Tour gemacht?

Schenker: Naja, irgendwo muss man sie ja machen, oder? (lacht) Nein, im Ernst: wir waren ungefähr in der Mitte unserer Europatour angelangt und dann haben wir entschieden, eine DVD zu machen. Ich habe sofort gesagt, dass ich das am liebsten in Spanien machen will, weil dort das Publikum immer sehr enthusiastisch ist. Da hast Du immer Partystimmung und es macht immer viel Spaß da zu spielen. Dazu kommt, dass wir eine spezielle Aufnahmetechnik nutzen wollten: nämlich 3-D-Listening. Und das „Joy Eslava“ ist ein 3-stöckiges Theater, in dem wir an sehr vielen Stellen Mikrofone verteilen konnten. Wenn Du dann das richtige Aufnahme-Equipment hast, dann hört und fühlt sich das im Endergebnis an, als wärst Du wirklich selbst bei dem Konzert dabei. Wir haben mit der Plattenfirma und der Crew geredet, es hätte noch eine Möglichkeit in Paris gegeben, aber letztlich war Madrid der ideale Ort. Und wir haben dann halt in Madrid unseren Gig gespielt und der ist wunderbar gelungen. Du hast ja nur eine Möglichkeit, wenn Du Dich verspielst, hast Du Probleme, das ist dann aufgenommen. Als ich danach ins Studio gegangen bin, um mir das anzuhören, ob musikalisch alles ok ist, haben wir festgestellt, dass man nichts reparieren konnte, weil die Mikrofone, die überall hangen, so gut sind, dass wirklich alles drauf ist. Wenn wir einen falschen Ton gehabt hätten, dann hätten wir im Studio zwar den richtigen spielen können, aber der falsche wäre trotzdem zu hören, weil die Dinger so sauber aufnehmen. Wir haben also doppelt Glück gehabt: normalerweise hast Du ja bei der Erstellung einer DVD die Möglichkeit, so 20, 30 Auftritte aufzunehmen und dann das Beste daraus zu machen Wir hatten wirklich nur eine Möglichkeit und der Auftritt ist wirklich gut gelungen. Das Publikum war astrein drauf, wir haben alle gut gespielt und es hat alles geklappt: Bingo!

Mit Bassist Francis Buchholz und Schlagzeuger Hermann Rarebell sind TEMPLE OF ROCK inzwischen perfekt eingespielt.
Mit Bassist Francis Buchholz und Schlagzeuger Hermann Rarebell sind TEMPLE OF ROCK inzwischen perfekt eingespielt.

m/o: Würdest Du sagen, es war nur das Glück, einen perfekten Abend erwischt zu haben oder lag es auch am spanischen Publikum? Sind die Südeuropäer tatsächlich temperamentvoller oder sagst Du Rockfans sind Rockfans und ticken überall auf der Welt gleich?

Schenker: Naja, wir waren vier Jahre lang auf Tour. Die Band ist sehr gut eingespielt. Selbst wenn wir nen schlechten Tag haben ist es immer noch gut. Tatsache ist, dass das Zusammenspiel mit dem Publikum und eben auch dieser Venue so genial waren, dass man vergessen hat, dass überhaupt gefilmt wurde. Normalerweise macht das Filmen so einen Auftritt ein bisschen unsicher. Man wird abgelenkt, da steht jemand im Weg und so weiter. Aber Du hast ganz recht. Wir hatten dieses enthusiastische Publikum. Und dann hatten wir ja auch keine Barrikade dazwischen. Diese unglaublich gute Verbindung zum Publikum hat einfach nur Spaß gemacht. Ich habe unheimlich viel „High-Fives“ gegeben. Es war echt für alle eine Freude. Und da vergisst Du dann auch die Kameras. Es war einziger Rausch und da kriegst Du dann vom Filmen nichts mehr mit.

Michael Schenker hat heute Spaß auf der Bühne.
Michael Schenker hat heute Spaß auf der Bühne.

m/o: Das war ja nicht immer so bei Dir. Es gab Zeiten, da hast Du nicht gerne auf der Bühne gestanden.

 

Schenker: Ich war überhaupt nicht gerne auf der Bühne. Ich war früher total schüchtern und ein absoluter Lampenfieber-Boy. Es war lange Zeit schwierig für mich auf der Bühne zu stehen. In meinen Mitteljahren habe ich mich dann dazu entwickelt. Ich habe ja in den 70er Jahren meinen Stil aufgebaut, der dann später auch von anderen genutzt wurde. Rudolf sagte mal zu mir: „Mensch Michael, die spielen in Amerika ja alle Deinen Stil.“ Ich habe unbewusst viel aufgebaut und nichts davon mitgekriegt .METALLICA, IRON MAIDEN, DEF LEPPARD, GUNS´N ROSES: Das waren alles Fans von mir. Das habe ich aber erst irgendwann in den 90ern erfahren.

 

Das war so im ersten Drittel meines Lebens. Im zweiten Drittel habe ich mich dann zurück gezogen und habe mich auf meine Experimente konzentriert, Instrumentalplatten zu machen, alles Mögliche und ohne Kompromisse. Auch im persönlichen Bereich habe ich mich entwickelt. Und 2008 habe ich dann auf einmal einen Riesendruck entwickelt, auf die Bühne zu müssen und zu wollen. Ich weiß selber nicht, wo das herkam und habe selbst gedacht: „Was soll das denn jetzt?“ (lacht laut) Jedenfalls mag ich es jetzt sehr, wenn das Publikum nah bei mir ist, obwohl große Locations auch ihren Vorteil haben. Da hast Du normalerweise ’nen besseren Sound auf der Bühne. Bei den kleinen Locations ist der Sound manchmal unberechenbar. Aber ich bin mittlerweile lange genug dabei und gut trainiert und weiß, wie ich mit solchen Hindernissen umgehe muss und wie ich einen guten Sound hinkriege. Und ich kann auch gar nicht mehr die Frage beantworten, wo ich mich wohler fühle, im Studio oder auf der Bühne. Beides hat Vor- und Nachteile. Da ist Madrid dann das beste Beispiel Ich war im Rausch, das war eine so gute Verbindung und trotz der ganzen Interaktion mit dem Publikum habe ich fehlerfrei gespielt. Also das war schon sensationell.

Mit Sänger Doogie White ist eine weitere Platte geplant - allerdings nach einer Pause.
Mit Sänger Doogie White ist eine weitere Platte geplant - allerdings nach einer Pause.

m/o: Nachdem Du nun viel über Deinen Weg erzählt hast, würdest Du sagen, dass ist der Weg, den Du gehen musstest um heute so aufgeräumt auf der Bühne stehen zu können. Also mit all den unschönen Trennungen von den SCORPIONS, UFO, den Jahren der zig verschiedenen Bands und des Suchens. War das wichtig für Dich oder denkst Du manchmal: Ein Leben mit den SCORPIONS wäre auch schön gewesen?

 Schenker: Der Weg den ich gegangen bin, war für mich der einzig mögliche Weg. Sonst wäre ich nicht da, wo ich heute bin. So wie alles gekommen ist, sollte es sein.

 

m/o: Steht ein neues Studioalbum in Aussicht?

 Schenker: Nachdem wir jetzt vier Jahre lang ununterbrochen unterwegs waren, brauchen wir nun erst mal alle ein bisschen Abstand von TEMPLE OF ROCK. Wir haben vor, eine weitere Platte zu machen, aber erst 2017. In der Zwischenzeit bereite ich was anderes vor, nämlich mehr Sachen mit Originalsängern. Ich möchte, dass Doogie weniger Sachen nachsingt, sondern mehr seine eigenen Sachen singt, dass TEMPLE OF ROCK mit eigenem Sound auf eigenen Füßen steht, vielleicht mit ein paar Ausnahmen wie „Rock Bottom“ oder „Doctor Doctor“. Aber allgemein soll er eigene Sachen singen. Und nach der dritten Platte werden wir auch genug Stücke zusammen haben. Was ich in nächster Zeit vorhabe: Ich trete beim Sweden Rock als „Michael Schenker Fest“ auf. Da sind dann Gary Barden, Robin McAuly und Graham Bonett mit dabei, außerdem auch noch Ted McKenna und Chris Glen. Da haben wir dann die original Rhythm-Section von der „Assault Attack“ zusammen. So sind wir bisher nur einmal aufgetreten: in Sheffield, für 15 Minuten. Das wichtige sind aber die Original-Sänger, weil ich auf einer Bühne meine Vergangenheit und Gegenwart vorstellen kann, auch für Menschen, die das noch nie gesehen haben, weil sie noch zu jung waren. Und zu einem bestimmten Punkt kommt dann TEMPLE OF ROCK dazu, so dass wirklich alles gespielt wird, was ich bis jetzt gemacht habe.

 

 

 

m/o: Kann man von dem experimentierfreudigen Rockmusiker Michael Schenker denn vielleicht auch mal was völlig anderes erwarten. So was wie z. B. von Steven Tyler, der dann plötzlich mal ein Country-Album raus haut, kannst Du Dir mal was völlig anderes vorstellen? Oder bleibst Du immer dem Rock treu?

 

Schenker: Ich bin Michael Schenker und ich bin auf meiner eigenen Mission. Und was ich mache, kommt von innen heraus. Ich bin ein Trendmaker, kein Trendfollower. Ich mache das alles unbewusst und habe auch jahrelang keine Musik konsumiert. Ich habe mit 17 aufgehört andere zu kopieren. Was ich mache ist purer Selbstausdruck, auch wenn meine Wurzeln ganz klar bei LED ZEPPELIN, BLACK SABBATH und DEEP PURPLE liegen. Darin habe ich mich damals verliebt. Ich bin Rockmusiker, auch wenn ich nun mit einer Country- oder einer Jazzband auftreten würde: Es würde immer mein Stil sein, der da ist.

Michael Schenkers Verhältnis zu Bruder Rudolf ist scheinbar völlig im Eimer.
Michael Schenkers Verhältnis zu Bruder Rudolf ist scheinbar völlig im Eimer.

m/o: Die ewige Frage nach den SCORPIONS: Wie ist das Verhältnis heute zu den SCORPIONS und Deinem Bruder? Was sagst zur Tour anlässlich des 50-jährigen Bandjubiläums. Wäre es vorstellbar, dass Du mal als Gast ein komplettes SCORPIONS-Konzert mitspielst?

Schenker: Also, erst mal ist das mit den 50 Jahren ja geschönt. Das stimmt nicht. Das Bestehen einer Band kann man erst ab dem ersten Album rechnen. Vor 50 Jahren war Rudolf gerade mal 16 Jahre alt. Da hat er Hits nachgespielt. Das hatte mit SCORPIONS eigentlich nichts zu tun.

Die SCORPIONS und das Label sind auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich bei der Box, die zum letzten Album gemacht wurde, mitmachen wolle. Zunächst habe ich gesagt: „OK, schickt mir mal was.“ Ich habe dann aber schockiert feststellen müssen, dass die ganze „Lovedrive“-Geschichte falsch geschrieben war und mein Intro für „Holiday“, das von mir geschrieben worden ist, in den Credits nicht auftaucht. Genauso wenig meine Melodien für „Coast to Coast.“ Rudolf hat mich damals überredet, ihm das zu schenken. Habe ich dann auch gemacht. OK, war dann ein Geschenk. Aber es geht um folgendes: Als ich damals von den SCORPIONS gefragt wurde, ob ich bei ihnen aushelfen kann, da war ich gerade bei UFO ausgestiegen. Das war ´78. Da war ich gerade 23 Jahre alt. Ich hatte aber den ganzen Zirkus schon hinter mir und war ein Top 5 Gitarrist in Amerika.

Matthias war damals noch nicht in der Lage, ein ganzes Album zu machen, darum hat Rudolf mich gefragt, ob ich aushelfen würde. Ich habe mich dann bereit erklärt und erst mal ging auch alles gut, so gut, dass die SCORPIONS Matthias raus gesetzt haben. Aber ich wollte ja nur aushelfen und plötzlich war ich unter Druck. Ich hatte das alles schon mit UFO mitgemacht und wollte mit den SCORPIONS jetzt nicht noch mal diesen Weg gehen. Rudolf war 33 als die SCORPIONS in Amerika erstmals Erfolg hatten. Aber die Türen habe ich aufgemacht. Die ganzen Manager und alle sind auf die SCORPIONS nur aufmerksam geworden, weil ich dabei war und dort schon einen hohen Status hatte. Und das Album habe ich auch perfekt eingespielt. Darum wollten die SCORPIONS mich unbedingt dabei halten. Aber ich konnte und wollte nicht. Ulis Sachen nachspielen, das war einfach nicht meins. Ich fühlte mich gefangen im Weg meines Bruders. Es war einfach nicht mein Weg. 

Für die „Lonesome Crow“ hatte ich musikalisch alle Stücke geschrieben, zumindest das meiste davon. Aber die Credits wurden allen zugeschrieben. Ich war damals sieben Jahre jünger als mein Bruder (stockt einen Moment und lacht) OK, bin ich immer noch. Aber ich war ein kleiner Pimpf. Ich war 15 und immer der kleine Junge, der den Großen nachlief, hatte nicht viel zu sagen, aber war schon damals der, dem die internationale Aufmerksamkeit galt, so wie ich mit 15 Gitarre gespielt habe. Die haben mich Wunderkind genannt und so weiter Der Anfang der SCORPIONS war das erste Stück von mir und Klaus „In Search Of The Peace of Mind.“ Die SCORPIONS und Rudolf konnten gar keine Stücke schreiben, Rudolf hat alles immer nur von mir kopiert, bis hin zur schwarz-weißen Gitarre. Und ich habe ihm gerne einiges überlassen. Aber in dieser Box taucht dann kein Foto von mir auf und bei den Sachen von mir tauche ich einfach nicht in den Credits auf. Rudolf kann gar nicht richtig Gitarre spielen. Ich habe das Intro zu „Holiday“ geschrieben und die ganzen Melodien zu „Coast To Coast“. Das war ja einfach. Aber immer noch das geschmackvollste der ganzen Platte. Aber Rudolf und Matthias tun einfach so, als wäre es ihrs und ich hätte nur ein bisschen ausgeholfen. Und das ist echt mies und ich war so schockiert und enttäuscht über diese gelogene „Lovedrive“-Story. Und Rudolf ist so ein verdammter „Wanna be“ und so geil auf Ruhm und Geld und Erfolg. Ich kann das nicht begreifen, dass er den kleinen Bruder so überfährt. Und das, obwohl ich ihm auch echt schöne Geschenke gegeben habe. Aber er wollte seinen Weg gehen und hat alle anderen so benutzt und manipuliert, wie es ihm genutzt hat. 

Deshalb will Michael weiter eigene Wege gehen und mit den SCORPIONS nix mehr zu schaffen haben.
Deshalb will Michael weiter eigene Wege gehen und mit den SCORPIONS nix mehr zu schaffen haben.

m/o: Ich danke Dir für das Gespräch und auch ein sehr gutes Live-Album. Alles Gute für die Zukunft und rock noch viele Jahre für uns.

Schenker: Ja, ich Danke Dir. Mach´s gut

 

Einige Minuten nach dem Gespräch: Überraschend klingelt neuerlich das Telefon. Am anderen Ende ist wieder Michael Schenker:

 

Schenker: Hi, mir ist eingefallen, ich habe Deine Frage ja gar nicht beantwortet: Nein, es wird definitiv keinen Auftritt von mir zusammen mit den SCORPIONS geben. Um das noch mal ganz deutlich zu machen: Ich kann Rudolf einfach nicht mehr vertrauen. Wir gehen ja schon seit Jahren unterschiedliche Wege. Und was die SCORPIONS angeht: Die gehen über Leichen, um oben zu bleiben. Das, was die machen, hat mit Musik nichts mehr zu tun. Das wollte ich nur noch mal sagen.

m/o: Dann Danke ich Dir für Deine offenen Worte und wünsche noch mal alles Gute auf Deinem Weg.

Schenker: Alles klar, Danke!

MEHR ZUM THEMA: