CD & DVD-REVIEWS:

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

BLUE RAY-REVIEW: DEEP PURPLE & ORCHESTRA - Live At Montreux 2011

DEEP PURPLE und Montreux. Das gehört seit den Aufnahmen zu “Machine Head” anno 1971 zusammen wie Brot und Butter. Da nimmt es wenig Wunder, dass die Altherrenrocker auch bei ihrer jüngsten Tour mit Orchesterbegleitung wieder beim dortigen Festival vorbei schauten und den Besuch auch für die Nachwelt fest hielten. Auf eine DVD, Blue Ray oder eine Doppel-CD kann der geneigte Fan zurückgreifen. Technisch ist gegen alle drei Produkte nix einzuwenden: modernster Standard bei Bild und Ton. Was die Performance der Band angeht, passt das auch alles soweit. Mit einer Ausnahme: Ian Gillan ist inzwischen stimmlich erheblich gealtert. Die typischen hohen Schreie gehen nunmehr gar nicht mehr, die Kraft der Stimme ist dahin. Wenig verwunderlich, denn der Mann ist mittlerweile über 40 Jahre im Rock-Geschäft und zählt inzwischen 66 Lenze. Dennoch: Irgendwie ist es ein wenig traurig, wenn man die Originalfassungen kennt.Positiv zu Buche schlägt bei der Veröffentlichung allerdings, dass es sich um kein gewöhnliches DP-Konzert handelt. Vielmehr ist ein komplettes Symphonieorchester mit von der Partie. Geboten wird allerdings nicht das legendäre „Concerto“, bei dem Rock und Klassik tatsächlich verschmolzen. Das ging eigentlich nach dem Abgang von Komponist Jon Lord auch kaum. Hier werden vielmehr Golden Oldies im Orchesterarrangement geboten: Klassiker wie „Highway Star”, „Strange Kind Of Woman”, „Lazy”, „Perfect Strangers”, „Hush”, „Woman From Tokyo”, „Black Night” und natürlich „Smoke On The Water” gewinnen mit Orchesterbegleitung tatsächlich den ein oder anderen neuen Aspekt. Alles nicht wirklich neu, aber ganz unterhaltsam und für Anhänger der Rock-Dinos zweifellos ein Pflichtkauf. Als Bonus gibt es ein Interview mit DEEP PURPLE in Montreux. -nhs