CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

CD REVIEW: VANDERBUYST - VANDERBUYST (Album & EP)

Seit GOLDEN EARRING gab es – jenseits der überschätzen THE DEVILS BLOOD – im härteren Rockbereich eigentlich keine bedeutsamen Beiträge von unseren niederländischen Nachbarn, wenn man von einigen Symphonic- oder Death-Metal-Bands absieht. Das könnte sich mit VANDERBUYST ändern. Interessanterweise entspringen VANDERBUYST genau wie THE DEVILS BLOOD der kurzlebigen Combo POWERVICE, die trotz großen Potenzials leider über eine EP nicht hinauskam.

VANDERBUYST legten jüngst ebenfalls eine selbst betitelte EP vor, ihre zweite. Allerdings klingt das Ganze weniger nach gesittetem siebziger Rock à la GOLEDEN EARING als nach gescheitem 1979er-NWoBHM-Lärm. Irgendwo zwischen IRON MAIDEN in der Frühphase, SAMSON; THIN LIZZY-Versatzstücken und einigen UFO-Einsprengseln. Alles sparsam produziert, ganz konzentriert auf den Sound eines Powertrios, sehr geradlinig und Riff-orientiert.

Klingt alles echt alt. Aber aus jeder Note sprudeln Lebendigkeit und Energie. Allerdings wirkt die EP teilweise noch etwas unfertig. So hätte es das UFO-Cover „Rock Bottom“ mit Schlagzeugsolo nicht unbedingt gebraucht. Einen Vorgeschmack auf die Qualitäten der zweiten Scheibe hatte bereits der Erstling (eine ebenfalls selbstbetitelte EP mit drei Nummern) 2008 geliefert.

Dennoch: Gute Scheibe mit Spielraum für Verbesserungen. Macht Spaß. Der Erstling ebenso. Einziges Manko: Beide Platten zusammen liefern soviel Spielzeit, wie ein vollen Album haben sollte. Mengenmäßig bleibt also Spielraum nach oben. -nhs