CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

CD-REVIEW: BEYOND THE BRIDGE - The Old Man and the Spirit

Freunde progressiven Metals der Machart DREAM THEATER dürften Spaß an dieser gerade erschienenen Scheibe haben. BEYOND THE BRIDGE legen mit „The Old Man and the Spirit” ihren Erstling vor – und der hat es in sich. Nicht nur, dass die Kapelle ein Konzeptalbum vorlegt, das sich mit Kleinigkeiten wie der menschlichen Polarität, symbolisiert durch zwei Hauptcharaktere auseinandersetzt. Die Geschichte erzählen einerseits „The Spirit“, eine Personifizierung wahrhaft übermenschlicher Weisheit. Als Widerpart tritt "The Old Man" auf. Ein Lebemann der in der Körperlichkeit durch alle Höhen und Tiefen gegangen ist. Verkörpert werden diese beiden Rollen durch Sängerin Dilenya Mar und Sänger Herbie Langhans. Allen, denen solche philosophischen Fingerübungen doch etwas dick aufgetragen sind, macht aber vielleicht die erstklassig durchkomponierte und vorzüglich eingespielte Beschallung Freunde. Die erinnert unüberhörbar an eine metallische Proggröße aus dem Big Appel, wenn es auch insgesamt etwas weniger verspielt zugeht. Auch garantiert die doppelte Vocal-Bestückung des Septetts für durchaus andersartige Hörerlebnisse. Für die Erstellung der Klangteppichs zeichnen vor allem Gitarrist Peter Degenfeld und Keyboarder Christopher Tarnow verantwortlich. Schöne Platte.