CD & DVD-REVIEWS:

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW: SLASH FEAT. MYLES KENNEDY - Made In Stoke 24/7/11

Ein bärenstarkes Solodebüt hat ex-GUNS N ROSES-Saitenhexer vor einiger Zeit vorgelegt – mit massiver Promiunterstützung am Mikro. Das ließ sich selbstverständlich nicht live reproduzieren. So übernahm den Leadgesang auf der zugehörigen Tour Myles Kennedy von ALTER BRIDGE allein. Das hat er auch ganz gut gemacht, wie man auf den vorliegenden Doppel-Silberling „Made In Stoke 24/7/11“ nachhören kann. Für den Mitschnitt wurde das Konzert wurde am 24. Juli 2011 in Slashs Heimatstadt Stoke On Trent in der dortigen Victoria Hall mitgeschnitten. Die Show fand gegen Ende der 2010/11er Welttournee zu seinem Solodebütalbum „Slash” statt. Auf der Setliste finden sich Nummern von Slashs Soloscheibe, von seinen Alben sowohl mit SLASH’S SNAKEPIT als auch mit VELVET REVOLVER sowie natürlich GNR-Klassiker wie „Sweet Child O’ Mine”, „Paradise City”, „Rocket Queen”, „Civil War” oder „Mr. Brownstone”. In diesem Bereich ist also alles erstklassig. Auch spielerisch präsentiert sich die Truppe in Bestform. Einziges Monitum: Sänger Myles Kennedy. Der trällert zwar technisch erstklassig und treffsicher. Allerdings hat er stimmlich einfach nicht den Schneid eines Axel Rose in Topform. Und bei der Interpretation der Slash-Nummer „Dr. Alibi“, die auf der Studioscheibe von Lemmy Kilmister selbst eingeröhrt wurde, ist abschließend klar, wie der Unterschied zwischen Männern und Jungs klingt. Dennoch: überzeugende Live-Scheibe.