CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

Zwischen ACCEPT und Udo Dirkschneider ist bekanntlich seit Jahren der Ofen (wohl endgültig) aus. Aber jetzt haben die Band und ihr Ex-Reibeisen jeweils Live-Dokumente am Start auf denen das Erbe der Teutonen-Metal-Giganten abgefeiert wird. Wie die Ergebnisse ausfallen, steht HIER.

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

DVD-REVIEW:

MICHAEL SCHENKER: Temple Of Rock - Live In Europe

Dass MICHAEL SCHENKER mit seiner jüngsten Tour einen vorzüglichen Eindruck hinterlassen hat, wurde ja bereits an dieser Stelle festgehalten. Nun liegt mit „Temple Of Rock - Live In Europe" auch ein tonales und bildliches Dokument vor. Dafür wurde das Gastspiel am 13. Mai 2012 im niederländischen Tilburg festgehalten.

Bekanntlich hat der Meister für Platte und Tour nicht nur Ex-RAINBOW-Röhre Doogie White und seinen MSG-Kumpanen Wayne Findlay an Keyboards und der zweiten Axt angeheuert, sondern auch seine alten Mit-SCORPIONE Francis Buchholz am Bass und Herman Rarebell am Schlagzeug reaktiviert. Gegeben wurden folglich neben Songs vom aktuellen Schenker-Werk auch MSG-Gassehauer wie „Armed And Ready“, UFO-Standards wie „Lights Out“ sowie Songs der Hannoveraner, etwa „Lovedrive“, aber auch Post-Michael Schenker-Kompositionen wie „Holiday“ und „Blackout“. Die Truppe rockt vorzüglich. Das ist nicht nur Werk des Meisters selbst, sondern nicht zuletzt auch des flexiblen Doogie White. Selbst die gelegentlich etwas kraftlose Rhythmusabteilung erwischte in Tiburg einen guten Tag. Bei „Hanging On“ greift dann auch noch Produzent Michael Voss als Sänger ins Geschehen ein.

Spielerisch eine absolut empfehlenswerte Veröffentlichung, die mit 135 Minuten auch noch reichlich Spielzeit liefert. Auch soundmäßig ist alles im grünen Bereich. Das Bild ist in Ordnung, leidet jedoch teilweise unter der ausufernd roten Bühnenausleuchtung. Ungünstig für einen Bildmitschnitt.

Als formidable Dreingabe gibt es noch einen Auszug aus dem prominent besetzten Mitschnitt vom High Voltage Festival. Dabei rocken Michael Voss, Rudolf Schenker, Jeff Scott Soto Soto und Pete Way. Sollte man haben. -nhs