CD & DVD-REVIEWS:

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

DVD-REVIEW:

OZZY OSBOURNE - SPEAK OF THE DEVIL

Das auf „Speak Of The Devil” verewigte Konzertdokument macht seit geraumer Zeit in Form verschiedener grauer Billig-Silberlinge durchaus unterschiedlicher Qualität die Runde. Nun hat man sich offenbar überlegt, dass es durchaus Sinn macht, die 1982 im kalifornischen Irvine Meadows gefilmte Vorstellung mal ordentlich aufgearbeitet verfügbar zu machen. Das gezeigte Konzert war einer der Nachholtermine der "Diary Of A Madman” –Tour. Sie stand unter einem tragischen Vorzeichen, war die Gastspielreise doch nach dem tragischen Tod von Saitenhexer Randy Rhoads bei einem Flugzeugabsturz im März ’82 unterbrochen worden. Für den göttlichen Randy sprang Gitarrist Brad Gillis ein. Der machte - wie man hier sehen kann – seine Sache ganz ordentlich. Aber er hatte sicher nicht annähernd das gleiche Format wie Rhoads und war bekanntlich bei OZZY auch keine Dauerlösung auf die Gitarrenposten. Der Mitschnitt liefert einen Schnappschuss von OZZY OSBOURNES typischer Bühnenshow in den Achtzigern, abenteuerlicher Showeinlagen und irrwitzige Energie inklusive. Die Setliste beschränkt sich natürlich auf Songs der ersten beiden OZZY-Soloalben wie „Mr Crowley”, „Over The Mountain”, „Crazy Train”, „Flying High Again” oder „Goodbye To Romance”. Aber auch BLACK SABBATH-Klassiker wie „Iron Man” und „Paranoid” fehlen nicht. Bildlich und klanglich alles ganz ordentlich, wenn auch die historische Quelle des Gebotenen unübersehbar ist. Aber für Fans sicher ein Pflichtkauf.