CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

CD-REVIEW:

GOV’T MULE - Shout!

Da hat die Zockertruppe GOV’T MULE um Gitarristen und Sänger Warren Haynes mal wieder echt einen raus getan. Mit ihrem neuen Album „Shout!“ jammen sich neben Haynes auch Mitbegründer und Schlagzeuger Matt Abts, Tasten- und Co-Gitarrenmann Danny Louis und Bassist Jorgen Carlsson spielfreudig nicht nur durch eine Scheibe frischen Stoffs, sondern gleich durch zwei. Das tun sie mit reichlich Promi-Rückendeckung. Auf dem ersten Silberling gibt es neue Kompositionen. Die decken wiederum die gesamte stilistische Bandbreite des Quartetts ab. Von der rockigen Heavy Blues Nummer „World Boss“ über fast Melancholisches wie „Forsaken Savior“ oder PINK FLOYD-artiges wie „Captured“ bis hin zur Stippvisite in Jamaika mit „Scared To Live“. Alles rund. Allerdings ist dampfwalzenartige Kraft der Ur-Fassung von GOV’T MULE nach dem Tod von Original-Tieftöner Allen Woody natürlich verloren gegangen. Daran hat sich erwartungsgemäß nix geändert.

Dafür hat man sich aber auf dem zweiten Silberling von „Shout!“ das neue Songmaterial noch mal unter Beihilfe berühmter Gastsänger wie Ben Harper, Elvis Costello, Glenn Hughes, Jim James, Dave Matthews oder Steve Winwood vorgenommen. Dieser Blick durch die Augen Dritter auf die neuen Nummern bringt mancherlei überraschende Klangerkenntnisse. Zum Teil kann man durch die Gaststimmen kaum glauben, dass es sich um die gleiche Band handelt, die dürster-bluesige, bleischwere MULE-Klassiker wie „Mother Earth“ geschaffen hat. Insgesamt ein wirklich beeindruckendes Werk. Uneingeschränkte Kaufempfehlung. -nhs