CD & DVD-REVIEWS:

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

ARCH ENEMY – As The Stages Burn!

ARCH ENEMY zeigen auf ihrer neuen Live-Scheibe "As The Stages Burn!": Konzertant macht die Truppe keinen Gefangenen, wie man HIER lesen kann.

Bruderzwist ums Metal Heart

Zwischen ACCEPT und Udo Dirkschneider ist bekanntlich seit Jahren der Ofen (wohl endgültig) aus. Aber jetzt haben die Band und ihr Ex-Reibeisen jeweils Live-Dokumente am Start auf denen das Erbe der Teutonen-Metal-Giganten abgefeiert wird. Wie die Ergebnisse ausfallen, steht HIER.

DOUBLE CRUSH SYNDROME – Die For R N`R

Ex-SODOM & TRACEELORDS-Saitenschrubber Andy Brings hat mit seiner Solo-Truppe DOUBLE CRUSH SYNDROME eine neue Scheibe am Start und geht auf große Gastspielreise. Was von dem Tonträger zu halten ist, erläutert unserer Rezensent HIER.

OVERKILL – The Grinding Wheel

Mit „The Grinding Wheel“ legen die Ostenküsten-Thrasher OVERKILL ein gewohnt solides, 18. Album vor. Ohne echte Schwächen, aber auch ohne große Höhepunkte, moniert unserer Rezensent Markus Renner.

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BUCHKRITIK:

Neue Pete Steele Biografie

Pete Steele, der Gründer, Bassist und Sänger der Kultband TYPE O NEGATIVE, war innerlich zerrissenen, ein Verzweifelter, eine zerstörte Seele. Zu diesem Schluss kommt Biograf Jeff Wagner in seinem nun in deutscher Sprache erschienen Werk „Soul On Fire.“

CD-REVIEW:

OHRENFEINDT - Auf die Fresse ist umsonst

In schwere See sind die St. Pauli-Kiez-Rocker OHRENFEINDT scheinbar geraten. Zumindest gingen jüngst zwei von drei Mann Besatzung über Bord. Zurück blieb der Käpt’n Chris Laut allein, der die Band 1994 auch auf Kiel gelegt hatte. Im Vorfeld der Arbeiten an „Auf die Fresse ist umsonst“ verließen die Langzeit- OHRENFEINDTE Flash Ostrock und Dennis Henning das Schiff. Manchmal gingen „nach vielen schönen und erfolgreichen Jahren die Auffassungen über den weiteren Weg einfach auseinander“, sinniert Laut vielsagend über die Abgänge. Dennoch hat er mit „Auf die Fresse ist umsonst“ nun das fünfte Studio-Album am Start. Musikalisch hat sich wenig getan: Weiter dominiert straighter Riffrock der Abteilung AC/DC mit coolen, erzählerischen Texten. Eingeklöppelt hat Käpt’n Laut das Werk mit externer Unterstützung, etwa dem Ex-OHRENFEINDT-Trommler Stefan Lehmann (heute TORFROCK), Micky Wolf (ex-RUDOLF ROCK & DIE SCHOCKER), Henny Wolter (ex-THUNDERHEAD, ex-PRIMAL FEAR, heute NITROGODS) und Jörg Sander vom PANIK-ORCHESTER. Die liefern allesamt durchaus kompetent ab. „Auf die Fresse ist umsonst“ ist beileibe keine schlechte Platte. Allerdings wird das kreative Niveau der wirklich vorzüglichen Vorgängerscheibe „Schwarz auf Weiß“ nie erreicht. Granaten wie „Job inner Bank“ sind einfach nicht zu finden. Gespannt darf man auf die anstehende Gastspielreise sein. Eine neue feste Besatzung hat der schlingernde Kahn offenbar noch nicht, zumindest ist auf der Homepage der Band Laut aktuell allein zu bewundern. Immerhin: Live war die Band immer eine sichere Band, sodass der Besuch des Auftritts in der Bochumer Matrix am 26. Oktober durchaus angeraten ist.

 

Das wird gegeben:

01. Auf die Fresse ist umsonst

02. Alles oder nichts

03. Jetzt oder nie

04. Rock’n’Roll Sexgöttin

05. Königin der Nacht

06. Prinzessin

07. Egal

08. Prokrastinations-Blues

09. Durch die Nacht

10. Rock’n’Roll Show

11. Ruf mich nicht mehr an

12. Strom

13. Heim

Bonustrack

14. Turbolader-Liebe