CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

CD-REVIEW:

QUEENSRŸCHE - Frequency Unknown vs. Queensrÿche

Bei dem Prog-Metal-Veteranen QUEENSRŸCHE war in den letzten zwölf Monaten ja mal echt was los. Ausstieg oder Rauswurf von Ex-Sänger Geoff Tate Mitte letzten Jahres, dessen Selbstausrufung als „Gegenpapst“ und schließlich das entstehen von zwei Versionen der Band nebst anhaltender juristischer Keilerei. Entsprechend katastrophal fällt auch die erste QUEENSRŸCHE-Veröffentlichung von Geoff Tate mit hochkarätiger Begleitmannschaft im April aus: Mit „Frequency Unknown” legt er eine bestenfalls bis ins Demostadium gelangte Songsammlung vor. Keine Songs, kein Sound und als Dreingabe einige völlig verunstaltete Bandklassiker. Zum Abgewöhnen. Ansatzweise hörbar ist allenfalls „Cold“. Allerdings hätte es gelohnt, die Nummer auch fertig zu produzieren.

Da macht der Rest der Truppe um Michael Wilton und Parker Lundgren an den Gitarren, Scott Rockenfield am Schlagzeug und Eddie Jackson am Bass ergänzt durch ex-CRIMSON GLORY-Sirene Todd La Torre auf dem selbstbetiteltem Debüt eine entschieden bessere Figur. Hier stimmt nicht nur die Produktion. La Torre bleibt auf dem Album im Vergleich mit seinem Vorgänger deutlich Sieger, auch wenn er ihm stimmlich sehr ähnelt. Und Songs gibt es im Gegensatz zum Mitbewerber auch, sogar welche, die fertig komponiert wurden. So überzeugt etwa der flotte Groover „Spore” oder das dramatische „Redemption“. Daneben gibt es auch düster-melancholisches wie „A World Without”. Dennoch: An die ganz genialen Zeiten der Band kommt kein Song heran, Nummern wie das zu gewollt eingängige „In This Light” plätschern einfach dahin. Zweites Manko: Die arg dürftige Spielzeit von 35 Minuten ist einfach indiskutabel. Stilistisch wird es aber wieder düsterer, eher Richtung „Operation: Mindcrime”. Insgesamt haben QUEENSRŸCHE auch vor dem Bandschisma schon durchaus schwächere Alben als dieses Spaltprodukt produziert. -nhs