CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

CD-REVIEW:

QUEENSRŸCHE - Frequency Unknown vs. Queensrÿche

Bei dem Prog-Metal-Veteranen QUEENSRŸCHE war in den letzten zwölf Monaten ja mal echt was los. Ausstieg oder Rauswurf von Ex-Sänger Geoff Tate Mitte letzten Jahres, dessen Selbstausrufung als „Gegenpapst“ und schließlich das entstehen von zwei Versionen der Band nebst anhaltender juristischer Keilerei. Entsprechend katastrophal fällt auch die erste QUEENSRŸCHE-Veröffentlichung von Geoff Tate mit hochkarätiger Begleitmannschaft im April aus: Mit „Frequency Unknown” legt er eine bestenfalls bis ins Demostadium gelangte Songsammlung vor. Keine Songs, kein Sound und als Dreingabe einige völlig verunstaltete Bandklassiker. Zum Abgewöhnen. Ansatzweise hörbar ist allenfalls „Cold“. Allerdings hätte es gelohnt, die Nummer auch fertig zu produzieren.

Da macht der Rest der Truppe um Michael Wilton und Parker Lundgren an den Gitarren, Scott Rockenfield am Schlagzeug und Eddie Jackson am Bass ergänzt durch ex-CRIMSON GLORY-Sirene Todd La Torre auf dem selbstbetiteltem Debüt eine entschieden bessere Figur. Hier stimmt nicht nur die Produktion. La Torre bleibt auf dem Album im Vergleich mit seinem Vorgänger deutlich Sieger, auch wenn er ihm stimmlich sehr ähnelt. Und Songs gibt es im Gegensatz zum Mitbewerber auch, sogar welche, die fertig komponiert wurden. So überzeugt etwa der flotte Groover „Spore” oder das dramatische „Redemption“. Daneben gibt es auch düster-melancholisches wie „A World Without”. Dennoch: An die ganz genialen Zeiten der Band kommt kein Song heran, Nummern wie das zu gewollt eingängige „In This Light” plätschern einfach dahin. Zweites Manko: Die arg dürftige Spielzeit von 35 Minuten ist einfach indiskutabel. Stilistisch wird es aber wieder düsterer, eher Richtung „Operation: Mindcrime”. Insgesamt haben QUEENSRŸCHE auch vor dem Bandschisma schon durchaus schwächere Alben als dieses Spaltprodukt produziert. -nhs