CD & DVD-REVIEWS:

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

Eric Clapton: Life In 12 Bars (Soundtrack)

Dieser Tage schaut Eric Clapton in dem Dokumentarfilm „Life In 12 Bars“ auf sein Leben und seine Ausnahmekarriere zurück. Auch der Soundtrack hat es in sich, findet unser Rezensent.

Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live

Joe Bonamassa ist bekanntlich ein ziemlich fleißiger Mann. Auf seinem neuen setzt er sich mit den Heroen der “British Blues Explosion” auseinander, also mit Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page. Ganz interessant, findet unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

DVD-REVIEW:

DIO - Finding The Sacred Heart ­ Live In Philly 1986

Die 1986er DIO-Show, die sich auf „Finding The Sacred Heart – Live In Philly 1986” findet, dürfte Kennern nicht ganz neu sein. Es gab sie auch schon als altersschwache VHS und als DVD, allerdings nur in gekürzter Form. Damals, am 17. Juni 1986 machte der Meister im „The Spectrum“ in Philadelphia auf dem zweiten Teils seiner „Sacred Heart”-Tour Station – und hatte seinen neuen Gitarristen CRAIG GOLDY im Schlepptau. Und nicht nur das.

Jede Menge Bühnen-Kitsch ebenfalls: ein elektronisch animierter Plaste-Drachen, Plaste-Felsen, Plaste-Burgen. Der damalige Bühnenaufbau war gigantisch. Zwischen all dem hampelt der Chef selber mit dem Neon-Schwert herum. Dazu: Laser-Effekte und Pyros: Eine Mischung aus der Rückkehr der Jedi-Rocker und einer SPINAL TAP-Bonsai-Fassung von Siegfried. Alles sehr 80er eben. Mit ein bisschen Distanz muss man sagen: Etwas viel sogar. Aber sei es drum. Geboten wird hier dieses Zeitdokument bildlich und klanglich digital aufgehübscht in voller Länge. Den Bildern (16/9) sieht man die historische Herkunft dennoch an. Gerade bei den dunkleren Passagen schlägt das grobe Korn zu. Aber das kann bei einem 27 Jahre alten Streifen kaum anders sein. Der Sound (2.1, 5.1 und DTS) ist aber absolut erstklassig. 

Und die handwerkliche Performance des göttlichen RONNIE JAMES DIO und seiner Begleitband – bis auf den Neuzugang an der Sechssaitigen die klassische Besetzung: Vinny Appice (Schlagzeug); Jimmy Bain (Bass) und Claude Schnell (Keyboards) - auch. Neben Nummern der drei ersten DIO-Alben wie „Holy Diver”, „Don’t Talk To Strangers”, ,,Sacred Heart”, „Stand Up And Shout”, „Rainbow In The Dark” und „We Rock” werden auch einige BLACK SABBATH und RAINBOW-Klassiker wie „Long Live Rock ‘n’ Roll” oder „Man On The Silver Mountain. Aber gerade Letzteren tut das 80er Facelift nicht gut. Aber das war damals eben so. Aber der kompositorische Knick der damaligen DIO-Phase bleibt auch hier nicht verborgen: Neues Material wie „Time to Burn“ ist einfach zweite Wahl.  

Als Bonusmaterial gibt es ein damaliges Interview mit RONNIE DIO und CRAIG GOLDY von sowie das Video zu „Rock ‘n’ Roll Children” und einige Blicke hinter die Kulissen. Für Anhänger des Göttlichen ein Pflichtkauf, der als CD zu haben ist. -nhs

 

 

Das wird gegeben:

 

1) Draco Ignis

2) King Of Rock And Roll

3) Like The Beat Of A Heart

4) Don’t Talk To Strangers

5) Hungry For Heaven

6) Medley: The Last In Line / Children Of The Sea / Holy Diver / The Last In Line (Reprise)   7) Drum Solo

8) Heaven And Hell

9) Keyboard Solo

10) Guitar Solo

11) Sacred Heart

12) Medley: Rock ‘n’ Roll Children / Long Live Rock ‘n’ Roll / Man On The Silver Mountain / Rock ‘n’ Roll Children (Reprise)

13) Time To Burn

14) Stand Up And Shout

15) Rainbow In The Dark

16) We Rock