CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW:

IAN ANDERSON - Homo Erraticus

JETHRO TULL ist tot, lang lebe JETHRO TULL: Sänger und Flötist Ian Anderson hat angekündigt, dieses wie auch alle künftigen Alben nur noch unter seinem Namen zu veröffentlichen, hören tut man das aber nicht: Alle Trademarks seiner alten Kult-Kapelle sind auch auf dem neuen Album „Homo Erraticus“ präsent. Zwar handelt es sich erneut um ein Konzeptalbum, das den Hörer mitnimmt auf eine musikalische Zeitreise durch die britische Geschichte, die Songs können aber durchaus auch für sich selbst stehen. Wo der Hase langläuft, wird schon nach den ersten Takten von „Doggerland“ klar: Der Flötenschlumpf fängt an und liefert sich überaus virtuose Duelle mit Gitarrist Florian Opahle, der die folkigen Songs auch immer wieder um ein paar Heavy-Riffs bereichert. Anderson hat übrigens dieselbe Mannschaft an Bord wie beim letzten Werk „Thick As A Brick 2“. Das heißt, dass auch John O’Hara in die Tasten von Klavier, Hammond-Orgel und Cembalo haut. Insgesamt lassen es die TULL-Nachfolger etwas ruhiger angehen, so richtig eingängig sind die Songs nicht, viele entfalten ihren Reiz aber, wenn man das Album mehrfach durchhört und sich darauf einlässt. Das lohnt sich übrigens auch in Bezug auf den Text: Als Erzähler hat Anderson nichts von seinem schrägen, schwarzen Humor verloren. Einzig bei der Stimme muss der Frontmann seinem Alter – immerhin bringt er es inzwischen auf 67 Lenze – ein wenig Tribut zollen. Insgesamt eine runde Sache, für TULL-Fans eh unverzichtbar. Und zum Abschluss erwischt man sich bei „Cold Dead Reckoning“ sogar dabei, wie sich der Fuß zum Riff-Rhythmus in Bewegung setzt. –ONKEL HOTTE

 

 

Das wird gegeben:

1. Doggerland

2. Heavy Metals

3. Enter The Uninvited

4. Puer Ferox Adventus

5. Meliora Sequamur

6. The Turnpike Inn

7. The Engineer

8. The Pax Britannica

9. Tripudium Ad Bellum

10. After These Wars

11. New Blood, Old Veins

12. In For A Pound

13. The Browning Of The Green

14. Per Errationes Ad Astra

15. Cold Dead Reckoning