CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

CD-REVIEW:

SAXON - St. George’s Day – Live in Manchester

Eine beeindruckende Schlagzahl an Veröffentlichungen legen die Angelsachsen um Biff Byford dieser Tage vor. Nach dem Studioalbum „Sacrifice“ und dem eher uninspirierten Sammelsurium von Unplugged- und Orchesterbearbeitungen alter SAXON-Titel auf  „Unplugged and Strung Up“ im vergangenen Jahr wartet die britische Metal-Legende jetzt mit einem weiteren Live-Langeisen auf. Aufgenommen wurde „St. George’s Day – Live in Manchester“ 2013 im Ritz in Manchester, und zwar am 23. April, dem Feiertag des Schutzheiligen aller Engländer. An diesem Tag spielen SAXON traditionell eine Show zu Ehren ihres Patrons. Geboten wird auf dem Doppelteller ein Potpourri von alten Klassikern und Songs neueren Datums, alle im einwandfreien, von Andy Sneap gemixten knochentrockenen Soundgewand. Dass der gute Biff dem Herrn sein Loblied  nicht gerade mit beeindruckender Stimmgewalt singt, ist kein Geheimnis – besser wird er mit den Jahren leider auch nicht. Und „Broken Heroes“, das Loblied auf den englischen Soldaten, kommt doch ein wenig arg pathetisch daher. Dennoch: Mit dem Repertoire kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Diese musikalische Messe zum Patrozinium der Engländer kann allen Freunden gepflegter NWOBHM-Klänge bedenkenlos anempfohlen werden. –ONKEL HOTTE


Das wird gegeben:
Disk 1
01 Sacrifice
02 Wheels Of Terror
03 Power And The Glory
04 Made In Belfast
05 Rock’n Roll Gypsy
06 And The Bands Played On
07 I've Got To Rock (To Stay Alive)
08 Night Of The Wolf
09 Conquistador
10 Broken Heroes
11 Guardians of The Tomb

Disk 2
01 Never Surrender
02 Ride Like The Wind
03 Crusader
04 Stand Up And Fight
05 Dallas I PM
06 747 (Strangers In The Night)
07 Wheels Of Steel
08 Strong Arm Of The Law
09 Denim And Leather
10 Princess of The Night