CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

BluRay-REVIEW: 

THE ROLLING STONES From The Vault – Live At The Tokyo Dome 1990

In der Reihe „From The Vault” wühlen die STONES in den Tiefen und Untiefen ihrer Archivbestände. Dabei ist diesmal mit „Live At The Tokyo Dome 1990” ein Mitschnitt ihres ersten Gastspiels im Land des Lächelns abgefallen. Die Firma Jagger, Richards & Co spielte nämlich erst 1990 erstmals konzertant in Nippon auf. Zehn Shows gab die Altherrentruppe damals zwischen dem 14. und 27. Februar 1990 in Japan im Rahmen ihrer „Steel Wheels“-Tour und zwar noch in der Besetzung mit Ur-Bassmann Bill Wyman. Es waren die ersten STONES-Konzerte in Japan überhaupt, da alle vorherigen Versuche seit den frühen Siebzigern in Sande verlaufen waren. Wie auch heute noch rüstete das Quintett aber mit einer ganzen Brigade von Zusatzmusikern vom Backgroundgesang über Bläser bis zu mehreren Tastenmännern, mächtig auf.

Spielerisch lassen die Routiniers nix anbrennen und arbeiten sich - vielleicht etwas zu routiniert - durch ein Hit-Programm das von „Start Me Up über „Ruby Tuesday”, „Midnight Rambler”, „Paint It Black”, „Sympathy For The Devil”, „Gimme Shelter”, „Honky Tonk Women”, „Brown Sugar” bis zu „Jumpin’ Jack Flash” und natürlich „(I Can’t Get No) Satisfaction” reicht.

Dass es sich um historisches Material im Bildformat 4:3, wenn auch jüngeren Datums handelt, ist nicht zu übersehen, nicht nur wegen modischer Entgleisungen einiger Bühnenakteure. Für die Erstveröffentlichung wurde das Material aber sorgfältig restauriert. Sieht ordentlich aus. Auch der Sound wurde von Bob Clearmountain in DTS-HD Master Audio und LPCM Stereo neu gemischt.

Allerdings klingt die Band auf der Aufnahme, wie viele Band in den späten 80ern und frühen 90ern eben klangen: Etwas steril und ohne dem warmen Druck, den viele Mitschnitte aus den Siebzigern prägen. Jenseits dieser kleinen Schönheitsfehler gehört das Teil in jede ordentliche STONES-Sammlung.

Zu haben ist „Live At The Tokyo Dome 1990” als BluRay, DVD oder auch als Set mit Doppel-CD oder vier Vinyl-Scheiben. -nhs 

Das wird gegeben:

1) Intro: Continental Drift

2) Start Me Up

3) Bitch

4) Sad Sad Sad

5) The Harlem Shuffle

6) Tumbling Dice

7) Miss You

8) Ruby Tuesday

9) Almost Hear You Sigh

10) Rock And A Hard Place

11) Mixed Emotions

12) Honky Tonk Women

13) Midnight Rambler

14) You Can’t Always Get What You Want

15) Can’t Be Seen

16) Happy

17) Paint It Black

18) 20,000 Light Years From Home

19) Sympathy For The Devil

20) Gimme Shelter

21) It’s Only Rock ’n’ Roll

22) Brown Sugar

23) (I Can’t Get No) Satisfaction

24) Jumpin’ Jack Flash

 

Spielzeit: ca. 137 Minuten