CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW: 

BILLY GIBBONS – Perfectamundo

Was will der Künstler uns damit sagen? Diese Frage schwebt über dem Solodebüt von Billy Gibbons, seines Zeichens Gitarrist und Sänger bei der Boogie- und Bluesrocklegende ZZ TOP. Denn dieser Liedreigen kann zwar nicht verleugnen, wer der Vater des Werkes ist. Gibbons charismatische Stimme und sein typischer, auch bei ZZ TOP prägender, Gitarrensound drücken dem Werk (meist) den Stempel auf. Was den geneigten Zuhörer allerdings einigermaßen ratlos zurück lässt, ist die musikalische Umrahmung dieser edlen Bestandteile. Dabei ist es nicht einmal der Stil der Kompositionen, der für Stirnrunzeln sorgt. Wie schon der Titel andeutet, setzt Meister Gibbons solistisch auf lateinamerikanische und afro-kubanische Klangwelten und nur einen Schuss Blues. Soweit so gut. Dass Gibbons sein musikalisches Leben vor ZZ TOP auf der Platte reaktiviert, ist durchaus interessant. Er studierte dereinst nämlich in Manhattan lateinamerikanische Percussion bei „Mambo King“ Tito Puente, der ihm die Bedienung von Conga, Bongo, Maracas und Timbales beibog. Darauf greift Gibbons hier mal wieder zurück.

Warum in drei Texas-Teufels-Namen es aber stellenweise wahre synthetische Soundwolken sein müssen, die sein Charakter-Organ umwabern, wird wohl sein Geheimnis bleiben. -nhs

Das wird gegeben:

1. Got Love If You Want It (4:17)

2. Treat Her Right (2:23)

3. You’re What’s Happenin’, Baby (6:07)

4. Sal y Pimiento (3:13)

5. Pickin’ Up Chicks On Dowling Street (4:10)

6. Hombre Sin Nombre (3:50)

7. Quiero Mas Dinero (3:26)

8. Baby Please Don’t Go (2:31)

9. Piedras Negras (3:08)

10. Perfectamundo (2:44)  

11. Q-Vo (3:26)