CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW: 

DEMON’S EYE feat. Doogie White - UNDER THE NEON

Eigentlich sind DEMON’S EYE ja als erstklassige DEEP PURPLE Tribute Band bekannt. Nun haben sie ihre zweite Scheibe mit Eigenkompositionen vorgelegt. Auf der trällert wieder ex-RAINBOW-Röhre Doogie White und die Scheibe kann echt was.

Auch auf Studio-Album Nr. 2 sind wieder die Sounds der Siebziger am Start, wie sollte es anders sein. Allerdings: Während sich die 2011er Scheibe „The Stranger Within“ anhörte wie eine verschollene RAINBOW-Scheibe, stellt sich die Truppe diesmal breiter auf.

Natürlich dominiert bei der Eröffnungsnummer  „Road to Glory“ der klassische Sound von DEEP PURPLE & RAINBOW: unverkennbarer Stratocaster-Gitarrensound und verzerrte Hammond-Orgel. Allerdings schaut die Band auf „Under the Neon“ auch mal in Nachbars Garten. Hier kommt bei „Closer to Heaven“ ein Riff um die Ecke, das auch auf einer BLACK SABBATH-Scheibe sein könnte, da haben bei „Five Knuckle Shuffle“ unüberhörbar URIAH HEEP Pate gestanden. Mit „Finest Moment“ kommt noch eine bluesige Note zum Tragen.

Doogie White liefert eine erwartungsgemäß erstklassige Gesangsleistung ab. Spielerisch ist das Duo Mark Zyk an der Gitarre und Gert-Jan Naus an er Schweineorgel auf der Scheibe in Höchstform und wird tight grundiert von Maik Keller am Bass sowie Schlagzeuger Andree Schneider. Der hat die Scheibe auch produziert. Und in dem Bereich findet sich die einzige kleine Schwäche des Albums: Der gesamte Klangeindruck ist etwas zu steril. Da hätten ein paar Retro-Vibes mehr nicht geschadet. Dennoch: Starke Scheibe, die jedem Freund klassischer Klänge Freude machen wird. Ferner ist die Teilnahme an einem der Gastspiele der Band Ende 2015/Anfang 2016 angeraten. –nhs

 

Das wird gegeben:

01  Epic

02  Road to Glory

03  Closer to Heaven

04  Five Knuckle Shuffle

05  Welcome to my World

06  Finest Moment

07  Fallen Angel

08  Master of Destiny

09  Dancing on Air

10  Blood Red Sky

11  The Messenger

Spielzeit 53:04

 

Unterwegs:

02.10.2015 D-Siegburg, Kubana

03.10.2015 D-Siegen, Lyz

04.10.2015 NL-Limburg, Asta Theater

09.10.2015 D- Soest, Alter Schlachthof

10.10.2015 D-Bensheim, Musiktheater Rex

15.10.2015 D-Wilhelmshaven, Pumpwerk

16.10.2015 D-Dortmund, Musiktheater Piano

17.10.2015 D-Isernhagen, Blues Garage

26.02.2016 D-Bonn, Harmonie

27.02.2016 D-Bochum, Zeche