CD & DVD-REVIEWS:

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

Michael Schenker kommt auf seiner neuen Scheibe "

Resurrection" mit einem ganzen Stall prominenter ex-Mitstreiter um Eck und schafft es dabei auch noch eine gute Platte abzuliefern. Spannend, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker  - Poesie & Widerstand live

Konstantin Wecker ist inzwischen über 70, hat aber noch reichlich Leidenschaft und Druck auf dem Kessel. Das zeigt seine Jubiläums-Live-DVD „Poesie und Widerstand – live“

POP EVIL - Pop Evil

Das US-Quintett POP EVIL serviert auf der selbstbetitelten Scheibe US-Hardrock der aktuellen Machart mit Einschlag aus härteren Metallgefilden und gekonnten Hooks - aber leider ohne eine Spur von Dreck unter den Fingernägeln.

Beth Hart & Joe Bonamassa - Black Coffee

Beth Hart & Joe Bonamassa legen mit neuen gemeinsamen Album "Black Coffee"ne ziemlich Hammerscheibe vor, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW: 

Immortal Randy Rhoads – The Ultimate Tribute

Vor dem viel zu früh verstorbenen Gitarrengenie Randy Rhoads verneigen sich auf dem gerade erschienenen Album „Immortal Randy Rhoads – The Ultimate Tribute“ zahlreiche Genregrößen, darunter auch einige Weggefährten.

Randy Rhoads hat zweifellos dem Sound des Hard Rocks gerade in den 80ern seinen Stempel aufgedrückt. Auf dem vorliegenden Silberling folgen 20 namenhafte zeitgenössische Künstler dem Geist des Virtuosen. Mit dabei sind zum Beispiel Weggefährten wie Rudy Sarzo und Frank Banali, Rhoads Bruder Kelle, aber auch Promis wie Tom Morello, Vinny Appice, Ripper Owens, Chuck Billy, George Lynch oder Dweezil Zappa. Mit Gus G., Brad Gillis und Bernie Torme sind gleich drei Nachfolger von Rhoads an den sechs Saiten in Ozzy Osbournes Band am Start. Gegeben werden elf Songs, an deren Komposition Randy beteiligt war, darunter neben reichlich Ozzy-Nummern auch „Back To The Coast“ und „Killer Girls“ von QUIET RIOT.

Die Ergebnisse sind durchaus überraschend unterschiedlich. Handwerklich ist alles natürlich sauber ausgeführt. Allerdings passen einige der Interpreten so gar nicht in den musikalischen Kontext. So geht die Fassung von „Mr. Crowley“ vom ansonsten großartigen Chuck Billy mal amtlich gar nicht. Nicht ganz überzeugend ist auch Tom Morellos von „Crazy Train“. Dagegen schlägt sich Brad Gillis sehr ordentlich. Bruce Kulick und Doug Aldrich ebenso. Schwachpunkt der Scheibe sind insgesamt eher die Vokalisten. Tim „Ripper” Owens, der große Teile der Scheibe bestreitet, singt zwar gut, passt stilistisch allerdings nicht. Randys Bruder Kelle Rhoads hat dagegen stimmlich einfach nicht das Format. Weiterer Kritikpunkt: der klinische Sound, den Produzent Bob Kulick den Songs in seinem Tonstudio verpasst hat. Dennoch: Für Ozzy Fans und Freunde der virtuosen Gitarre eine lohnende Anschaffung.–nhs

Das wird gegeben:

1. Crazy Train

Gesang: Serj Tankian

Gitarre: Tom Morello

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Vinny Appice


2. Over the Mountain

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Jon Donais

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Frankie Banali


3. Mr Crowley

Gesang: Chuck Billy

Gitarre: Alexi Laiho

Keyboards: Kelle Rhoads

Bass Rudy: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Vinny Appice


4. Believer

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Doug Aldrich

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Vinny Appice


5. Back To The Coast (Quiet Riot)

Gesang: Kelle Rhoads

Gitarre: Bruce Kulick

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Frankie Banali

6. I Don’t Know

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: George Lynch

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen


7. S A T 0

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Rhythmus-Gitarre: Bob Kulick

Solo-Gitarre: Dweezil Zappa

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Vinny Appice

 

8. Killer Girls (Quiet Riot)

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Joel Hoekstra

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen

 

9. Goodbye to Romance

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Gus G.

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen

 

10. Suicide Solution

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Brad Gillis

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen

 

11. Flying High Again

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Bernie Torme

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen