CD & DVD-REVIEWS:

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

DOUBLE CRUSH SYNDROME – Die For R N`R

Ex-SODOM & TRACEELORDS-Saitenschrubber Andy Brings hat mit seiner Solo-Truppe DOUBLE CRUSH SYNDROME eine neue Scheibe am Start und geht auf große Gastspielreise. Was von dem Tonträger zu halten ist, erläutert unserer Rezensent HIER.

OVERKILL – The Grinding Wheel

Mit „The Grinding Wheel“ legen die Ostenküsten-Thrasher OVERKILL ein gewohnt solides, 18. Album vor. Ohne echte Schwächen, aber auch ohne große Höhepunkte, moniert unserer Rezensent Markus Renner.

THUNDER - Rip It Up

Die britischen Classic-Rocker THUNDER servieren uns mit „Rip It Up“ ihr elftes Studioalbum. Ziemlich gutes Ding, findet unser Rezensent.

BLACK STAR RIDERS - Heavy Fire

Die BLACK STAR RIDERS legen mit „Heavy Fire“ ihren dritten Longplayer vor und klingen diesmal erstaunlich wenig wie THIN LIZZY, wundert sich unser Kritiker und fragt sich: Ist das gut?

KREATOR - Gods Of Violence

Ihr 14. Studioalbum legen mit „Gods Of Violence“ die Essener Thrasher KREATOR vor. Eine überzeugende Mischung aus Melodie und Brutalität, findet unser Rezensent.

Bruderzwist ums Metal Heart

Zwischen ACCEPT und Udo Dirkschneider ist bekanntlich seit Jahren der Ofen (wohl endgültig) aus. Aber jetzt haben die Band und ihr Ex-Reibeisen jeweils Live-Dokumente am Start auf denen das Erbe der Teutonen-Metal-Giganten abgefeiert wird. Wie die Ergebnisse ausfallen, steht HIER.

BUCHKRITIK:

Neue Pete Steele Biografie

Pete Steele, der Gründer, Bassist und Sänger der Kultband TYPE O NEGATIVE, war innerlich zerrissenen, ein Verzweifelter, eine zerstörte Seele. Zu diesem Schluss kommt Biograf Jeff Wagner in seinem nun in deutscher Sprache erschienen Werk „Soul On Fire.“

CD-REVIEW: 

Immortal Randy Rhoads – The Ultimate Tribute

Vor dem viel zu früh verstorbenen Gitarrengenie Randy Rhoads verneigen sich auf dem gerade erschienenen Album „Immortal Randy Rhoads – The Ultimate Tribute“ zahlreiche Genregrößen, darunter auch einige Weggefährten.

Randy Rhoads hat zweifellos dem Sound des Hard Rocks gerade in den 80ern seinen Stempel aufgedrückt. Auf dem vorliegenden Silberling folgen 20 namenhafte zeitgenössische Künstler dem Geist des Virtuosen. Mit dabei sind zum Beispiel Weggefährten wie Rudy Sarzo und Frank Banali, Rhoads Bruder Kelle, aber auch Promis wie Tom Morello, Vinny Appice, Ripper Owens, Chuck Billy, George Lynch oder Dweezil Zappa. Mit Gus G., Brad Gillis und Bernie Torme sind gleich drei Nachfolger von Rhoads an den sechs Saiten in Ozzy Osbournes Band am Start. Gegeben werden elf Songs, an deren Komposition Randy beteiligt war, darunter neben reichlich Ozzy-Nummern auch „Back To The Coast“ und „Killer Girls“ von QUIET RIOT.

Die Ergebnisse sind durchaus überraschend unterschiedlich. Handwerklich ist alles natürlich sauber ausgeführt. Allerdings passen einige der Interpreten so gar nicht in den musikalischen Kontext. So geht die Fassung von „Mr. Crowley“ vom ansonsten großartigen Chuck Billy mal amtlich gar nicht. Nicht ganz überzeugend ist auch Tom Morellos von „Crazy Train“. Dagegen schlägt sich Brad Gillis sehr ordentlich. Bruce Kulick und Doug Aldrich ebenso. Schwachpunkt der Scheibe sind insgesamt eher die Vokalisten. Tim „Ripper” Owens, der große Teile der Scheibe bestreitet, singt zwar gut, passt stilistisch allerdings nicht. Randys Bruder Kelle Rhoads hat dagegen stimmlich einfach nicht das Format. Weiterer Kritikpunkt: der klinische Sound, den Produzent Bob Kulick den Songs in seinem Tonstudio verpasst hat. Dennoch: Für Ozzy Fans und Freunde der virtuosen Gitarre eine lohnende Anschaffung.–nhs

Das wird gegeben:

1. Crazy Train

Gesang: Serj Tankian

Gitarre: Tom Morello

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Vinny Appice


2. Over the Mountain

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Jon Donais

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Frankie Banali


3. Mr Crowley

Gesang: Chuck Billy

Gitarre: Alexi Laiho

Keyboards: Kelle Rhoads

Bass Rudy: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Vinny Appice


4. Believer

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Doug Aldrich

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Vinny Appice


5. Back To The Coast (Quiet Riot)

Gesang: Kelle Rhoads

Gitarre: Bruce Kulick

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Frankie Banali

6. I Don’t Know

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: George Lynch

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen


7. S A T 0

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Rhythmus-Gitarre: Bob Kulick

Solo-Gitarre: Dweezil Zappa

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Vinny Appice

 

8. Killer Girls (Quiet Riot)

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Joel Hoekstra

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen

 

9. Goodbye to Romance

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Gus G.

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen

 

10. Suicide Solution

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Brad Gillis

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen

 

11. Flying High Again

Gesang: Tim „Ripper” Owens

Gitarre: Bernie Torme

Bass: Rudy Sarzo

Schlagzeug: Brett Chassen