CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

CD-REVIEW: 

Michael Schenker’s TEMPLE OF ROCK – Spirit On A Mission

Holladiewaldfee, da legt aber einer mächtig los: Mit einer zünftigen Doublebass-Attacke eröffnete Axeman Michael Schenker das jüngste – und, wie sich herausstellen wird – mit Abstand beste Werk seiner unglaublich blöd betitelten Band TEMPLE OF ROCK. Das Opener-Pärchen „Live an let live“ und „Communion“ macht gleich klar, wo’s lang geht. Nämlich durch einen dynamischen Mix aus rasanten Uptempo-Nummern und Riffrockern mit leicht gebremsten Schaum. Fette Riffs, sich in die Gehörgänge fräsende Melodien und spektakuläre Soli: Schenker zieht wirklich alle Register seines Könnens, die ihn zu einem der einflussreichsten Gitarristen gemacht hat. Doogie White, der live leider nicht immer überzeugen kann, liefert eine tadellose Gesangsleistung ab, Schenkers alte SCORPIONS-Freunde Francis Buchholz am Bass und Herman Rarebell an den Kesseln liefern ein solides Rhythmus-Fundament. Hier und da bekommt sogar Tastenmann Wayne Findlay seinen Auftritt, so bei „Savior Machine“ mit seinem ausgedehnten Instrumental-Mittelteil oder beim Knaller „Let The Devil Scream“, das er auf der Orgel einleitet, bevor das nächste Monsterriff hineinbrettert. Hin und wieder schimmert gar der Orient durch, so bei „All Our Yesterdays“. Man muss es Schenker hoch anrechnen, dass er nicht, wie es gerade bei betagteren Scorpionen schwer in Mode ist, in Nostalgie schwelgt und nicht bloß versucht, alte Glanztaten in die neue Zeit zu retten. „Spirit On A Mission“ ist ein tolles, fantastisch produziertes Album und bestätigt die Regel, dass aller guten Dinge drei seien. Das gilt jedenfalls für den TEMPLE OF ROCK. Da kann man es kaum erwarten, das neue Zeug live zu hören. –Onkel Hotte

Das wird gegeben:

01 Live and Let Live

02 Communion

03 Vigilante Man

04  Rock City

05 Saviour Machine

07 All Our Yesterdays

08 Bulletproof

09 Let the Devil Sream

10 Good Times

11 Restless Heart

12 Wicked