CD & DVD-REVIEWS:

MONO INC. – The Book Of Fire

Die Hamburger Düsterrocker MONO INC. servieren uns mit „The Book Of Fire“ den Nachfolger ihres Erfolgsalbums “Welcome To Hell”. Zielgruppengerecht, urteilt unser Rezensent.

Molly Hatchet  - Battleground

Die Southern Rock-Veteranen MOLLY HATCHET kommen dieser Tage mit ihrer neuen Live-Scheibe „Battleground“ um die Ecke - mit Gesangsneuzugang Jimmy Elkins, wie man HIER lesen kann.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

CD-REVIEW: 

Michael Schenker’s TEMPLE OF ROCK – Spirit On A Mission

Holladiewaldfee, da legt aber einer mächtig los: Mit einer zünftigen Doublebass-Attacke eröffnete Axeman Michael Schenker das jüngste – und, wie sich herausstellen wird – mit Abstand beste Werk seiner unglaublich blöd betitelten Band TEMPLE OF ROCK. Das Opener-Pärchen „Live an let live“ und „Communion“ macht gleich klar, wo’s lang geht. Nämlich durch einen dynamischen Mix aus rasanten Uptempo-Nummern und Riffrockern mit leicht gebremsten Schaum. Fette Riffs, sich in die Gehörgänge fräsende Melodien und spektakuläre Soli: Schenker zieht wirklich alle Register seines Könnens, die ihn zu einem der einflussreichsten Gitarristen gemacht hat. Doogie White, der live leider nicht immer überzeugen kann, liefert eine tadellose Gesangsleistung ab, Schenkers alte SCORPIONS-Freunde Francis Buchholz am Bass und Herman Rarebell an den Kesseln liefern ein solides Rhythmus-Fundament. Hier und da bekommt sogar Tastenmann Wayne Findlay seinen Auftritt, so bei „Savior Machine“ mit seinem ausgedehnten Instrumental-Mittelteil oder beim Knaller „Let The Devil Scream“, das er auf der Orgel einleitet, bevor das nächste Monsterriff hineinbrettert. Hin und wieder schimmert gar der Orient durch, so bei „All Our Yesterdays“. Man muss es Schenker hoch anrechnen, dass er nicht, wie es gerade bei betagteren Scorpionen schwer in Mode ist, in Nostalgie schwelgt und nicht bloß versucht, alte Glanztaten in die neue Zeit zu retten. „Spirit On A Mission“ ist ein tolles, fantastisch produziertes Album und bestätigt die Regel, dass aller guten Dinge drei seien. Das gilt jedenfalls für den TEMPLE OF ROCK. Da kann man es kaum erwarten, das neue Zeug live zu hören. –Onkel Hotte

Das wird gegeben:

01 Live and Let Live

02 Communion

03 Vigilante Man

04  Rock City

05 Saviour Machine

07 All Our Yesterdays

08 Bulletproof

09 Let the Devil Sream

10 Good Times

11 Restless Heart

12 Wicked