CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

DVD-REVIEW: 

KNORKATOR – Knorkatourette

Eins steht mal fest: Mit den normalen Maßstäben kann man diese Chaos-Truppe aus Berlin nicht messen. Ein KNORKATOR-Auftritt ist eine bunte Mischung aus Konzert, Ferienclub-Animation und Kindergeburtstag. Davon zeugt auch diese Scheiblette, die im April 2014 an zwei Tagen in der berstend vollen Columbiahalle mitgeschnitten wurde. Das kann man nur mögen – oder verachten. Es ist nicht der erste, aber der bislang wohl professionellste Versuch, den Wahnsinn auf Bildplatte zu bannen. 100 Minuten lang gibt Vorturner Stumpen unermüdlich den Hampelmann, dem nichts zu peinlich ist – und das tobende Publikum frisst dem halbseitig Tätowierten in den rosa Plastik-Hotpants in jeder Minute aus der Hand. Wie Moses das rote Meer, teilt Stumpen das Publikum und lässt die eine Hälfte Eiersalat und die andere Gulaschkanone brüllen. Wer möchte dabei eigentlich gefilmt werden? KNORKATOR, das ist die Truppe, deren Songtexte bisweilen nicht mehr als die Aneinanderreihung von Schimpfwörtern ist, aber dann auch wieder vor überbordendem Wortwitz platzen. Derbe Scherze auch zu Lasten der Mitmusiker treffen auf johlenden Applaus. Die Masse brüllt minutenlang wie aus einer Kehle „Du altes Schwein“ (Ding inne Schnauze). Musikalisch ist die ganze Veranstaltung übrigens über jeden Zweifel erhaben – und das unterscheidet KNORKATOR deutlich von Karnevalstruppen wie J.B.O & Co. Stumpen hat eine ausgebildete Stimme mit enormem Umfang, der kreative Kopf der Berliner Boygroup, Alf Ator, sorgt für den Keyboard-Teppich, Buzz Dee zockt ne lässige Gitarre. Ergänzt wird die Bande höchst professionell von Nicolay Gogow an der Schießbude und Raiko Gohlke am Bass. Das Teil gibt es in verschiedenen Varianten, auch als edles Mediabook mit tollen Fotos und dem Konzert auf CD. Irgendwelches Bonus-Material enthält das Paket aber nicht. Das ist aber zu verschmerzen, wenn der Hauptteil so rockt. -ONKEL HOTTE

Das wird gegeben:

1. Hymne

2. Schwanzlich willkommen

3. Ding inne Schnauze

4. Schüchtern

5. Mich verfolgt meine eigene Scheiße

6. Zoo

7. Fortschritt

8. Geld

9. Wenn mir einer was will

10. Alter Mann

11. Refräng

12. Ich hasse Musik

13. L

14. Konrad

15. Breaking The Law

16. Schmutzfink

17. Der Werwurm

18. Eigentum

19. Weg nach unten

20. Wir werden alle sterben

21. Absolution

22. Für meine Fans

23. Ma Baker