CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

DVD-REVIEW: 

LYNYRD SKYNYRD - Live From Jacksonville Theatre

Bei den Southern-Veteranen LYNYRD SKYNYRD ist inzwischen mit Gary Rossington nur noch ein Gründungsmitglied an Bord. Ein paar Tage vor Veröffentlichung der vorliegenden Bildscheibe überlebte der im Oktober noch einen Herzinfarkt. Das könnte fast symbolisch für die Entwicklung der Band stehen, die auch auf dem vorliegenden Live-Dokument abzulesen ist: Die Bezüge zu den musikalischen Ursprünge verblassen zusehends. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Band schwächeln würde. Handwerklich ist das Gegebene völlig tadellos. Die Truppe um Gary Rossington und Johnny Van Zant – Bruder des 1977 bei einem Flugzeugabsturz mit weiteren Musikern verstorbenen Bandgründers Ronny – machen ihre Sache sehr ordentlich. Diesmal arbeiten sie sich im Frühjahr 2015 an zwei speziell für diesen Anlass anberaumten Abenden im Florida Theatre ihrer Heimatstadt Jacksonville in Florida durch die beiden ersten Alben der Band: „Pronounced 'Lĕh-'nérd 'Skin-'nérd” und „Second Helping”. Diese werden erstmalig live vollständig vorgetragen. Und gegen Klassikern wie „Gimme Three Steps”, „Tuesday’s Gone”, „Free Bird”, „Workin’ For MCA”, „Call Me The Breeze” oder “Sweet Home Alabama” kann man wenig einwenden.

Nur hat die Band, die diese Songs vorträgt, herzlich wenig mit der zu tun, diese epochalen Kompositionen einst geschaffen hat – nicht nur personell. SKYNYRD 2016 – das ist polierter Hardrock mit Country-Einschlag, etwa so schmutzig wie Garth Brooks mit Verzerrer: Gut gespielt, aber ohne auch nur eine Spur Dreck unter den Fingernägeln. Die sumpfigen, bluesigen Vibes der Urformation sind lange passee. Das spricht nicht gegen diese DVD. Aber die Stimmung dieser Wiederaufführung der beiden Platten ist definitiv eine andere als die der Originale.

Ansonsten sind Bild (HD & 16:9) und Ton (DTS Surround Sound, Dolby Digital 5.1, Dolby Digital Stereo) absolut auf der Höhe der Zeit. Und gegen knappe zwei Stunden Gesamtspielzeit lässt sich auch wenig sagen. -nhs

 

Das wird gegeben:

1) I Ain’t The One

2) Tuesday’s Gone

3) Gimme Three Steps

4) Simple Man

5) Things Goin’ On

6) Mississippi Kid

7) Poison Whiskey

8) Free Bird

9) Sweet Home Alabama

10) I Need You

11) Don’t Ask Me No Questions

12) Workin’ For MCA

13) The Ballad Of Curtis Loew

14) Swamp Music

15) Needle And The Spoon

16) Call Me The Breeze