CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

BluRay-REVIEW:

Uli Jon Roth - Tokyo Tapes Revisited - Live In Japan

Pünktlich zum Fest serviert Ex-SCORPIONS-Gitarrengott Uli Jon Roth uns den Mitschnitt eines ganz besonderen Live-Konzertes: In der Nakano Sun Plaza Hall in Japans Kapitole Tokyo ließ er am 20. Februar 2015 den am gleichen Schauplatz aufgenommenen 1978er SCORPIONS-Liveklassiker „Tokyo Tapes“ Revue passieren. Folglich heißt die nun in verschiedenen Bild- und Tonfassungen als BluRay, DVD, CD und Audio-Download vorliegende Retrospektive „Tokyo Tapes Revisited - Live In Japan“.

Roths die Begleittruppe ist erstklassig. So schlägt sich Sänger Nathan James als Meine-Epigone hervorragend. Schlagzeuger Jamie Little und Ule W Ritgen am Bass grundieren treffsicher und mit Niklas Turmann und David Klosinski sind zwei formidable Co-Gitarristen am Start, auch Keyboarder Corvin Bahn liefert souverän ab.

Das Konzert würdigte Roths Arbeit mit den SCORPIONS in den Siebzigern und nimmt die damalige Setlist zum Vorbild.

Und so rufen Nummern wie der Opener „All Night Long“ oder das orientalisch angehauchte „The Sails of Charon“ oder “Virgin Killer” in Erinnerung, dass die Truppe damals mit der Hitfabrik Schenker-Meine & Co. eher wenig gemein hatte. Alles war damals viel verspielter und experimenteller. Aber – daran erinnern etwa „In Trance“ oder „Catch Your Train“, immer noch wirklich rockig. Als Dreingabe gibt es von Hendrix-Verehrer Roth natürlich mit „All Along the Watchtower“ und „Little Wing“ noch zwei Nummern des großen Vorbildes. Kann man auch haben.

Bild und Ton sind erstklassig. Das gilt leider nicht für die Beleuchtung, wie man etwa beim Appetithappen „Virgin Killer” vorab sehen kann.

Die ist eher dürftiger, als sie in den Siebzigern war. Das ist allerdings eine persönliche Vorliebe des Meisters, denn die Lichtdefizite gehörten auch bei den zurückliegenden Europa-Rundreisen schon zum Programm. –nhs

Das wird gegeben:

1. All Night Long

2. Longing for Fire

3. Crying Days

4. The Sails of Charon

5. Sun in My Hand

6. Virgin Killer

7. Kojo No Tsuki

8. We'll Burn the Sky

9. In Trance

10. Rainbow Dream Prelude

11. Fly to the Rainbow

12. Top of the Bill

13. I've Got to Be Free

14. Polar Nights

15. Dark Lady

16. Pictured Life

17. Catch Your Train

18. All Along the Watchtower

 

19. Little Wing