CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

CD-REVIEW:

Herman Frank - The Devil Rides Out

In seinem Soloprojekt scheint Herman Frank richtig aufzublühen. Nun hat er mit „The Devil Rides Out“ das dritte Album am Start – und was für eins! Zum zweiten Mal ist Rick Altzi (Masterplan) am Mikro mit dabei, Michael Müller (Jaded Heart) als Tieftöner und Drummer André Hilgers (Ex-Rage) ergänzen das Quartett. Das Produkt der Zusammenarbeit dieser Herren ist satter, klassischer Metal, der Lust auf Live-Aufführungen macht. 

Langjährigen Metalfans muss man Herman Frank nicht groß vorstellen. Als Gitarrist bei ACCEPT und VICTORY hat er sein Können bereits hinlänglich unter Beweis gestellt, indem er den Sound der Alben, auf denen er zu hören ist, maßgeblich mitgeprägt hat. Er ist aber auch ein Freigeist, der sich nicht dauerhaft in das starre Korsett einer festen Band einsperren lässt. Somit gibt es in seiner Biographie auch mehrere Beendigungen, Wiedereinstiege und eigene Gründungen von Bands. Und eben auch sein schlicht mit HERMAN FRANK betiteltes Soloprojekt.

Hier lässt er seiner Kreativität freien Lauf und das aktuelle Ergebnis, ein Longplayer namens „The Devil Rides Out“, hat das Zeug zur Heavy-Rotation in den Playern der Fans. Der Opener „Running Back“ geht gut nach vorne und weckt bei der Zuhörerschaft Lust auf mehr. Und diese Lust wird mit einem rundum gelungenen Album befriedigt. Es ist ein Album ohne Füllmaterial, jeder einzelne Song ist schlicht und ergreifend richtig gut. Das ist sicherlich auch das Ergebnis einer gelungenen Teamarbeit. Im Verbund mit Franks klaren kraftvollen Riffs bilden Bass und Drums einen toughen Sound, der durch Altzis Röhre steil nach vorne geht. Die Jungs sprühen nur so vor Spielfreude und man wird das Gefühl nicht los, dass bei den Aufnahmen auch jede Menge Spaß mit dabei war.

Das Tempo der Scheibe ist beeindruckend. Auf die in Metalkreisen oftmals übliche Pflichtballade wird komplett verzichtet, stattdessen haben Herman Frank und seine Mitstreiter mit „Stone Cold“, „No Tears in Heaven“ und „Ballhog Zone“, welches die erste Auskopplung des Albums ist, drei Stücke auf das Album gepackt, die mit geringfügig gedrosselter Geschwindigkeit daher kommen. Das faszinierendste ist aber, dass die Combo es schafft, den Hörer durch die deutliche Classic-Metal Sturktur in seine Jugendtage zurückzuversetzen und dabei dennoch frisch und neu zu klingen.

Alles in allem kann ich nur zu einem Urteil kommen: Eine richtig gute Scheibe, die Spaß macht und in der Musiksammlung eines jeden echten Metalfans nicht fehlen sollte. Holt sie Euch! -Markus Renner

Das wird gegeben:

1.     Running Back

2.     Shout

3.     Can´t Take It

4.     No Tears In Heaven

5.     Ballhog Zone

6.     Run Boy Run

7.     Thunder Of Madness

8.     License To Kill

9.     Stone Cold

10.   Dead Or Alive

11.   Run for Cover

12.   I Want It All

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