CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

CD-REVIEW:

Herman Frank - The Devil Rides Out

In seinem Soloprojekt scheint Herman Frank richtig aufzublühen. Nun hat er mit „The Devil Rides Out“ das dritte Album am Start – und was für eins! Zum zweiten Mal ist Rick Altzi (Masterplan) am Mikro mit dabei, Michael Müller (Jaded Heart) als Tieftöner und Drummer André Hilgers (Ex-Rage) ergänzen das Quartett. Das Produkt der Zusammenarbeit dieser Herren ist satter, klassischer Metal, der Lust auf Live-Aufführungen macht. 

Langjährigen Metalfans muss man Herman Frank nicht groß vorstellen. Als Gitarrist bei ACCEPT und VICTORY hat er sein Können bereits hinlänglich unter Beweis gestellt, indem er den Sound der Alben, auf denen er zu hören ist, maßgeblich mitgeprägt hat. Er ist aber auch ein Freigeist, der sich nicht dauerhaft in das starre Korsett einer festen Band einsperren lässt. Somit gibt es in seiner Biographie auch mehrere Beendigungen, Wiedereinstiege und eigene Gründungen von Bands. Und eben auch sein schlicht mit HERMAN FRANK betiteltes Soloprojekt.

Hier lässt er seiner Kreativität freien Lauf und das aktuelle Ergebnis, ein Longplayer namens „The Devil Rides Out“, hat das Zeug zur Heavy-Rotation in den Playern der Fans. Der Opener „Running Back“ geht gut nach vorne und weckt bei der Zuhörerschaft Lust auf mehr. Und diese Lust wird mit einem rundum gelungenen Album befriedigt. Es ist ein Album ohne Füllmaterial, jeder einzelne Song ist schlicht und ergreifend richtig gut. Das ist sicherlich auch das Ergebnis einer gelungenen Teamarbeit. Im Verbund mit Franks klaren kraftvollen Riffs bilden Bass und Drums einen toughen Sound, der durch Altzis Röhre steil nach vorne geht. Die Jungs sprühen nur so vor Spielfreude und man wird das Gefühl nicht los, dass bei den Aufnahmen auch jede Menge Spaß mit dabei war.

Das Tempo der Scheibe ist beeindruckend. Auf die in Metalkreisen oftmals übliche Pflichtballade wird komplett verzichtet, stattdessen haben Herman Frank und seine Mitstreiter mit „Stone Cold“, „No Tears in Heaven“ und „Ballhog Zone“, welches die erste Auskopplung des Albums ist, drei Stücke auf das Album gepackt, die mit geringfügig gedrosselter Geschwindigkeit daher kommen. Das faszinierendste ist aber, dass die Combo es schafft, den Hörer durch die deutliche Classic-Metal Sturktur in seine Jugendtage zurückzuversetzen und dabei dennoch frisch und neu zu klingen.

Alles in allem kann ich nur zu einem Urteil kommen: Eine richtig gute Scheibe, die Spaß macht und in der Musiksammlung eines jeden echten Metalfans nicht fehlen sollte. Holt sie Euch! -Markus Renner

Das wird gegeben:

1.     Running Back

2.     Shout

3.     Can´t Take It

4.     No Tears In Heaven

5.     Ballhog Zone

6.     Run Boy Run

7.     Thunder Of Madness

8.     License To Kill

9.     Stone Cold

10.   Dead Or Alive

11.   Run for Cover

12.   I Want It All

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