CD & DVD-REVIEWS:

EDGUY – Monuments

Die Umsatzkönige EDGUY fräsen sich schon nunmehr seit 25 Jahren mit ihren etwas zu klebrigen Melodien in unser Gehör. Das begehen sie mit einem fetten Packet aus Best-Of, nagelneuen Nummern und einer DVD. Lohnende Anschaffung, findet unserer Rezensent.

EUROPE - Final Countdown 30th Ann. Show

 

Vor drei Dekaden haben EUROPE mit „Final Countdown“ sämtliche Hitparaden geknackt. Das wurde 2016 auch livehaftig gefeiert. Was von dem gerade erschienen Mitschnitt der Feierlichkeiten zu halten ist, steht HIER

 

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

BLIND GUARDIAN - Live Beyond The Spheres

Haben Hansi Kürsch und Co mit mit „Live Beyond The Spheres“ ein gutes Live-Album raus gehauen? Nein, findet unser Rezensent. Es ist ein Meilenstein!

ACCEPT – „The Rise Of Chaos“

ACCEPT haben die vierte Langrille mit Sänger Mark Tornillo am Start. „The Rise Of Chaos“ist eine gute, aber keine überragende Scheibe, befindet unser Rezensent HIER:

DEAD MEMORY – Welcome To My Fairytale

Die Essener Rocker DEAD MEMORY legen mit „Welcome To My Fairytale“ ist ein richtig gutes Rockalbum vor - finanziert per Crowdfundig. Hat sich gelohnt, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW: AMON AMARTH – Jomsviking

Mit ihrem zehnten Studioalbum „Jomsviking“ liefern AMON AMARTH ihr erstes Konzeptalbum ab. Mit gewohnt druckvoller, aber auch stellenweise überraschend melodischer Beschallung erzählen Sänger Johan Hegg, Ted Lundström am Bass, Johan Söderberg und Olavi Mikkonen an den Gitarren und Schlagzeuger Jocke Wallgren die tragische Geschichte von Liebe und Rache. Das Album, das vom Session Schlagzeuger Tobias Gustafsson (VOMITORY) eingetrommelt wurde, wurde erneut von Andy Sneap (saß auch schon bei MEGADETH, TESTAMENT und ACCEPT an den Reglern) produziert und gemischt. Die epische Geschichte spielt in der Welt der Jomswikinger, einem legendären Söldnerbund der Wikinger. Frontmann Johan Hegg erklärt: „Die Jomswikinger waren eine schattenhafte und legendäre Söldnertruppe der Wikinger, die heute immer noch vom selben Mythos umgeben ist, wie in der Zeit, in der sie sich durch Europa und den mittleren Osten kämpfte.“ Die Truppe kämpfte für den, der sie am besten bezahlte und hatte den Ruf rücksichtslos und todbringend zu sein. „Die Jomswikinger und ihre Welt bilden den Hintergrund für die Geschichte eines jungen Mannes, der ein Mädchen liebt, das mit einem anderen Mann verheiratet wird. Als er davon hört, tötet er versehentlich einen Mann und muss daraufhin fliehen – aber er schwört Rache und will das Mädchen zurückgewinnen. Die Vergangenheit lässt ihn nicht los. Er fühlt sich betrogen und sein Leben wurde zerstört. Und wie man sich denken kann, gibt es kein Happy End”, verrät Hegg.

Mit „Jomsviking“ haben AMON AMARTH ihr zweifellos ambitioniertestes Album vorgelegt. Für die Nummer „A Dream That Cannot Be“ konnten die Schweden sogar die deutsche Metal Queen Doro Pesch verpflichten.

Die Anhängerschaft der Band wird sicher begeistert sein. Aber auch für Freunde traditioneller Metal-Töne bietet die Scheibe gewinnbringende Hörerfahrungen, denn die Truppe beweist immer wieder Gespür für hintergründige Hooklines. Allerdings bleibt Heggs Growling-Gesang gewöhnungsbedürftig. –nhs

 

Das wird gegeben:

1. First Kill
2. Wanderer
3. On A Sea Of Blood
4. One Against All
5. Raise Your Horns
6. The Way Of Vikings
7. At Dawn‘s First Light
8. One Thousand Burning Arrows
9. Vengeance Is My Name (Bonus Track, Digibook, digital, LP, Vikinger-Schiff-Edition)
10. A Dream That Cannot Be (feat. Doro Pesch)
11. Back On Northern Shores