CD & DVD-REVIEWS:

METALLICA - S&M2

METALLICA machen es nochmal mit Gefiedel und Tschingderassabum. Taugt das was? Wie die neue Orchester-Scheibe „S&M2“ ist steht HIER.

BLUES PILLS - Holy Moly!

Nach dem Abgang von Gitarrist Dorian Sorriaux sahen viele die BLUES PILLS bereits am Ende. Weit gefehlt. Die neue Scheibe "Holy Moly!" ist einfach stark, wie man HIER lesen kann.

PRIMAL FEAR - Metal Commando

Die einen sagen: Mat Sinner nimmt mit PRIMAL FEAR seit 22 Jahren immer wieder die gleiche Platte auf, die anderen finden: „Metal Commando“ ist die beste JUDAS PRIEST-Scheibe seit vielen Jahren. Welche Einschätzung stimmt, haben wir HIER aufgeschrieben.

ROSE TATTOO – OUTLAWS

Die Aussie-Rabauken von ROSE TATTOO haben sich ihr 1978er Debüt nochmal in der aktuellen Besetzung vorgenommen. Wie das klingt, hat unser Rezensent Onkel Hotte HIER aufgeschrieben.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

DVD-WIEDERVERÖFFENTLICHUNGEN:

BAD COMPANY – Live At Wembley

Gleich drei edle Silberlinge legt das Label Eagle Rock dieser Tage wieder auf. Und  für alle gilt: Kaufempfehlung.

DVD Nr. 1 ist BAD COMPANYS 2010er Konzert-Dokument „Live At Wembley“.

Das gute Stück wurde im April 2010 in der Londoner Wembley Arena mitgeschnitten. Es zeigt in bester Bild- und Tonqualität die wiedervereinigte Band um die noch lebenden Bandgründer Sänger Paul Rodgers, Sechssaiter Mick Ralphs und Schlagzeuger Simon Kirke in blendender Verfassung. Den 2006 verstorbenen Bassisten Boz Burrell vertritt souverän, songdienlich und unauffällig Lynn Sorensen. Mit Howard Leese hat man einen zweiten Gitarrenmann angeheuert, der Ralphs fast die schau stielt. Dennoch. Die wiederbelebte Truppe serviert einen Cocktail aus Klassikern ihres Schaffens, aber auch einige eher selten konzertant vorgestellte Stücke. Daumen hoch. Sollte man in seiner gut sortierten Classic Rock.Sammlung haben.

 

 

CHICKENFOOT – Get Your Buzz On

Die zweite wieder ins Rennen geschickte Live-DVD ist der krachende „Get Your Buzz On“-Livemitschnitt der Post-VAN HALEN US-Supergruppe CHICKENFOOT 

Die vereinigt bekanntlich die übersprudelnden Talente der ex-VAN HALEN-Rocker Sammy Hagar (Gesang) und Michael Anthony am Bass, ferner RED HOT CHILLI PEPPERS-Trommler Chad Smith und den legendären Gitarrenvirtuosen Joe Satriani. Mehr muss man kaum sagen. Die 2008 gegründete Formation servierte im folgenden Frühjahr 2009 ihr grandioses Debüt. Und auch als Liveband ließen sie nix anbrennen, wie man etwa bei dieser im Dodge Theater in Phoenix, Arizona, im September 2009 festgehaltenen DVD sehen und hören kann. Das Quartett rockt einfach gnadenlos, egal ob mit eigenem Material oder ein paar eingestreuten Cover-Häppchen. Das ist eigentlich schon Grund genug, die Scheibe in seinen Besitz zu bringen- Aber es gibt noch einen weiteren: Die Herren sind derzeit uneins, ob es denn noch weitere Werke der Band geben wird und auch ob sie sich überhaupt nochmal live bei uns sehen lassen werden.

HEART – Night At Sky Church

Auch HEART machen sich in unseren bekanntlich Breiten eher rar. Und so bietet „Night At Sky Church“ ebenfalls einen angenehmen Ersatz. Denn bei dem 2010 in HD in der Sky Church in Seattle mitgeschnittenen Gastspiel zeigen die Wilson-Schwestern Ann und Nancy mit ihrer Band HEART die gesamte stilistische Bandbreite ihres Schaffens. Das beginnt natürlich mit dem klassischen Rocker „Barracuda“, der auch nach Dekaden so frisch ist wie am ersten Tag, reicht über Material mit deutlichem Folk- und Country-Einschlag bis zu unvermeidlichen, leicht schmalzigem Hitparaden-Futter aus den 80ern. Und natürlich wird auch das jüngste Studio Album “Red Velvet Car” gewürdigt. Kann man alles gut haben, auch wenn man vielleicht nicht mit jeder stilistischem Wendung von Familie Wilson etwas anfangen kann. Als Dreingabe gibt es dann noch Gastspiele von Alison Krauss bei drei Nummern und Gitarrist Ben Mink. Kann man insgesamt wenig gegen sagen. –nhs