CD & DVD-REVIEWS:

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

EDGUY – Monuments

Die Umsatzkönige EDGUY fräsen sich schon nunmehr seit 25 Jahren mit ihren etwas zu klebrigen Melodien in unser Gehör. Das begehen sie mit einem fetten Packet aus Best-Of, nagelneuen Nummern und einer DVD. Lohnende Anschaffung, findet unserer Rezensent.

EUROPE - Final Countdown 30th Ann. Show

 

Vor drei Dekaden haben EUROPE mit „Final Countdown“ sämtliche Hitparaden geknackt. Das wurde 2016 auch livehaftig gefeiert. Was von dem gerade erschienen Mitschnitt der Feierlichkeiten zu halten ist, steht HIER

 

DVD-WIEDERVERÖFFENTLICHUNGEN:

BAD COMPANY – Live At Wembley

Gleich drei edle Silberlinge legt das Label Eagle Rock dieser Tage wieder auf. Und  für alle gilt: Kaufempfehlung.

DVD Nr. 1 ist BAD COMPANYS 2010er Konzert-Dokument „Live At Wembley“.

Das gute Stück wurde im April 2010 in der Londoner Wembley Arena mitgeschnitten. Es zeigt in bester Bild- und Tonqualität die wiedervereinigte Band um die noch lebenden Bandgründer Sänger Paul Rodgers, Sechssaiter Mick Ralphs und Schlagzeuger Simon Kirke in blendender Verfassung. Den 2006 verstorbenen Bassisten Boz Burrell vertritt souverän, songdienlich und unauffällig Lynn Sorensen. Mit Howard Leese hat man einen zweiten Gitarrenmann angeheuert, der Ralphs fast die schau stielt. Dennoch. Die wiederbelebte Truppe serviert einen Cocktail aus Klassikern ihres Schaffens, aber auch einige eher selten konzertant vorgestellte Stücke. Daumen hoch. Sollte man in seiner gut sortierten Classic Rock.Sammlung haben.

 

 

CHICKENFOOT – Get Your Buzz On

Die zweite wieder ins Rennen geschickte Live-DVD ist der krachende „Get Your Buzz On“-Livemitschnitt der Post-VAN HALEN US-Supergruppe CHICKENFOOT 

Die vereinigt bekanntlich die übersprudelnden Talente der ex-VAN HALEN-Rocker Sammy Hagar (Gesang) und Michael Anthony am Bass, ferner RED HOT CHILLI PEPPERS-Trommler Chad Smith und den legendären Gitarrenvirtuosen Joe Satriani. Mehr muss man kaum sagen. Die 2008 gegründete Formation servierte im folgenden Frühjahr 2009 ihr grandioses Debüt. Und auch als Liveband ließen sie nix anbrennen, wie man etwa bei dieser im Dodge Theater in Phoenix, Arizona, im September 2009 festgehaltenen DVD sehen und hören kann. Das Quartett rockt einfach gnadenlos, egal ob mit eigenem Material oder ein paar eingestreuten Cover-Häppchen. Das ist eigentlich schon Grund genug, die Scheibe in seinen Besitz zu bringen- Aber es gibt noch einen weiteren: Die Herren sind derzeit uneins, ob es denn noch weitere Werke der Band geben wird und auch ob sie sich überhaupt nochmal live bei uns sehen lassen werden.

HEART – Night At Sky Church

Auch HEART machen sich in unseren bekanntlich Breiten eher rar. Und so bietet „Night At Sky Church“ ebenfalls einen angenehmen Ersatz. Denn bei dem 2010 in HD in der Sky Church in Seattle mitgeschnittenen Gastspiel zeigen die Wilson-Schwestern Ann und Nancy mit ihrer Band HEART die gesamte stilistische Bandbreite ihres Schaffens. Das beginnt natürlich mit dem klassischen Rocker „Barracuda“, der auch nach Dekaden so frisch ist wie am ersten Tag, reicht über Material mit deutlichem Folk- und Country-Einschlag bis zu unvermeidlichen, leicht schmalzigem Hitparaden-Futter aus den 80ern. Und natürlich wird auch das jüngste Studio Album “Red Velvet Car” gewürdigt. Kann man alles gut haben, auch wenn man vielleicht nicht mit jeder stilistischem Wendung von Familie Wilson etwas anfangen kann. Als Dreingabe gibt es dann noch Gastspiele von Alison Krauss bei drei Nummern und Gitarrist Ben Mink. Kann man insgesamt wenig gegen sagen. –nhs