CD & DVD-REVIEWS:

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

BLIND GUARDIAN - Live Beyond The Spheres

Haben Hansi Kürsch und Co mit mit „Live Beyond The Spheres“ ein gutes Live-Album raus gehauen? Nein, findet unser Rezensent. Es ist ein Meilenstein!

ACCEPT – „The Rise Of Chaos“

ACCEPT haben die vierte Langrille mit Sänger Mark Tornillo am Start. „The Rise Of Chaos“ist eine gute, aber keine überragende Scheibe, befindet unser Rezensent HIER:

Joe Bonamassa - Live At Carnegie Hall

Joe Bonamassa serviert (mal wieder) ne Live-Scheibe. Diesmal ohne Strom., wie HIER zu lesen ist.

DEAD MEMORY – Welcome To My Fairytale

Die Essener Rocker DEAD MEMORY legen mit „Welcome To My Fairytale“ ist ein richtig gutes Rockalbum vor - finanziert per Crowdfundig. Hat sich gelohnt, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW:

ACCEPT – „The Rise Of Chaos“

Mit ihrem 15. Album stehen die Edelstahlschmiede von ACCEPT in den Startlöchern – es ist bereits die vierte Langrille mit dem „neuen“ Sänger Mark Tornillo, mit denen den Teutonic-Metallern 2009 ein  überzeugender Neustart gelungen war. Wie nicht anders zu erwarten, setzt auch „The Rise Of Chaos“, das am 4. August erscheinen und auf dem Wacken-Festival seine Live-Premiere erleben soll,  auf die Trademarks der deutschen Heavy-Pioniere: stampfende Rhythmen, krachende bis epische Riffs und den Mitbrüll-Chorus im Breitwandformat. Und quer durch die gut produzierte Soundwand sägt sich Mark Tornillo mit seiner markanten Reibeisenstimme. Was ein wenig gelitten hat über die Jahre, ist die Wiedererkennbarkeit der Songs. Ein wenig scheinen ACCEPT die Ideen ausgegangen zu sein. Enthielten die früheren Alben Hymnen, die sich dauerhaft ins Ohr frästen, so braucht dieses Album schon ein paar Durchgänge mehr, um hängenzubleiben. Zu oft treten Wolf Hoffmann (Gitarre), Uwe Lulis (Gitarre), Peter Baltes (Bass) und Christopher Williams (Drums) plump das Gaspedal durch, zu vertrakt und wenig eingängig ist manches Riff, es fehlt ein wenig an Dynamik. Und auch Anleihen bei der Klassik gibt es dieses Mal nicht. Wolf Hoffmanns Soli bleiben vergleichsweise blass. Erst auf der zweiten Hälfte des Albums wird es etwas abwechslungsreicher. Natürlich hat auch dieses Album seine Momente, darunter den Mitgröl-Song  „Analog Man“, der ein wenig an „Monster Man“ vom „Russian-Roulette“-Album erinnert. Den Titeltrack mit seinem sägenden Riff dürfte jeder ACCEPT-Jünger bereits im Internet gehört haben. Und bei der Doublebass-Granate „No Regrets“ geht ganz ordentlich die Post ab. „The Rise Of Chaos“ ist sicher kein schlechtes Album, unverzichtbar ist es aber auch nicht. Die Art, wie ACCEPT in neuer Besetzung musizieren, nutzt sich doch über die Jahre ein wenig ab. Und daran ist nicht Udos Abgang schuld.  -ONKEL HOTTE

 

Das wird gegeben:

1.     Die by the Sword

2.     Hole in the Head

3.     The Rise of Chaos

4.     Koolaid

5.     No Regrets

6.     Analog Man

7.     What's Done is Done

8.     Worlds Colliding

9.     Carry the Weight

10.  Race to Extinction