CD & DVD-REVIEWS:

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

Eric Clapton: Life In 12 Bars (Soundtrack)

Dieser Tage schaut Eric Clapton in dem Dokumentarfilm „Life In 12 Bars“ auf sein Leben und seine Ausnahmekarriere zurück. Auch der Soundtrack hat es in sich, findet unser Rezensent.

Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live

Joe Bonamassa ist bekanntlich ein ziemlich fleißiger Mann. Auf seinem neuen setzt er sich mit den Heroen der “British Blues Explosion” auseinander, also mit Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page. Ganz interessant, findet unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW:

ACCEPT – „The Rise Of Chaos“

Mit ihrem 15. Album stehen die Edelstahlschmiede von ACCEPT in den Startlöchern – es ist bereits die vierte Langrille mit dem „neuen“ Sänger Mark Tornillo, mit denen den Teutonic-Metallern 2009 ein  überzeugender Neustart gelungen war. Wie nicht anders zu erwarten, setzt auch „The Rise Of Chaos“, das am 4. August erscheinen und auf dem Wacken-Festival seine Live-Premiere erleben soll,  auf die Trademarks der deutschen Heavy-Pioniere: stampfende Rhythmen, krachende bis epische Riffs und den Mitbrüll-Chorus im Breitwandformat. Und quer durch die gut produzierte Soundwand sägt sich Mark Tornillo mit seiner markanten Reibeisenstimme. Was ein wenig gelitten hat über die Jahre, ist die Wiedererkennbarkeit der Songs. Ein wenig scheinen ACCEPT die Ideen ausgegangen zu sein. Enthielten die früheren Alben Hymnen, die sich dauerhaft ins Ohr frästen, so braucht dieses Album schon ein paar Durchgänge mehr, um hängenzubleiben. Zu oft treten Wolf Hoffmann (Gitarre), Uwe Lulis (Gitarre), Peter Baltes (Bass) und Christopher Williams (Drums) plump das Gaspedal durch, zu vertrakt und wenig eingängig ist manches Riff, es fehlt ein wenig an Dynamik. Und auch Anleihen bei der Klassik gibt es dieses Mal nicht. Wolf Hoffmanns Soli bleiben vergleichsweise blass. Erst auf der zweiten Hälfte des Albums wird es etwas abwechslungsreicher. Natürlich hat auch dieses Album seine Momente, darunter den Mitgröl-Song  „Analog Man“, der ein wenig an „Monster Man“ vom „Russian-Roulette“-Album erinnert. Den Titeltrack mit seinem sägenden Riff dürfte jeder ACCEPT-Jünger bereits im Internet gehört haben. Und bei der Doublebass-Granate „No Regrets“ geht ganz ordentlich die Post ab. „The Rise Of Chaos“ ist sicher kein schlechtes Album, unverzichtbar ist es aber auch nicht. Die Art, wie ACCEPT in neuer Besetzung musizieren, nutzt sich doch über die Jahre ein wenig ab. Und daran ist nicht Udos Abgang schuld.  -ONKEL HOTTE

 

Das wird gegeben:

1.     Die by the Sword

2.     Hole in the Head

3.     The Rise of Chaos

4.     Koolaid

5.     No Regrets

6.     Analog Man

7.     What's Done is Done

8.     Worlds Colliding

9.     Carry the Weight

10.  Race to Extinction