CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

CD-REVIEW:

ALICE COOPER - Paranormal

Schock-Rock-Opa ALICE COOPER  serviert Überraschendes: Beim neuen Werk „Paranormal“ langt Herr Furnier nicht nur auf gleich zwei Silberlingen zu. Er hat auch eine Mini-Reunion mit der Urbesetzung seiner Band am Start und schaut stilistisch deutlich in den Rückspiegel.

Erstmal geht es allerdings sehr cooperesk los: Die eröffnende Titel-Nummer ist ein typischer Gruselsong bei der DEEP PURPLE-Tieftöner Roger Glover den Bass beisteuert. Allerdings erkennt man den nun immerhin fast 70 Lenze alten Herr Cooper darauf stellenweise kaum wieder, so üppig hat hier Produzent Bob Ezrin mit Effekten zugeschlagen. In der Folge ist kompositorisch nicht alles Gold, was glänzt: Songs wie „Dead Flies“ sind schon ganz in Ordnung aber nicht gerade der kommende Klassiker. Interessant wird es aber wieder bei „Fallen In Love“, wo ZZ TOPs Billy Gibbons gastiert und einen deutlichen Boogie-Einschlag hinterlässt. Außerdem konnte Cooper U2-Drummer Larry Mullen gleich für mehrere Nummern gewinnen.

Auch folgen im weiteren Verlauf mit dem schmutzigen „Dynamite Road“ oder dem rotzigen Garagen-Rocker „Private Public Breakdown“ echte Kracher. All das wird von Coopers aktueller Truppe saftig und dynamisch serviert. Auf Scheibe Nummer 2 kommen dann die Momente, auf die Cooper-Fans sicher am sehnsüchtigsten gewartet haben. Mit dem bublegummigen „Genuine American Girl“ und „You And All Of Your Friends“ folgen die überraschende Lebenszeichen der Urbesetzung. Und die ist offensichtlich noch ganz lebendig und spielfreudig. Vielleicht lässt das auf mehr von der Truppe hoffen. Als Dreingabe gibt es noch sechs Live-Nummern, von denen man nicht so recht weiß, was sie eigentlich auf der Scheibe zu suchen haben. Nicht schlecht, aber irgendwie überflüssig. Insgesamt gutes Album, das man aber vielleicht nicht unbedingt zur Doppel CD hätte aufpumpen müssen. -nhs

 

 

Das wird gegeben:

1. Paranormal

2. Dead Flies

3. Fireball

4. Paranoiac Personality

5. Fallen In Love

6. Dynamite Road

7. Private Public Breakdown

8. Holy Water

9. Rats

10. The Sound Of A

11. Genuine American Girl

12. You And All Of Your Friends

13. No More Mr. Nice Guy (Live)

14. Under My Wheels (Live)

15. Billion Dollar Babies (Live)

16. Feed My Frankenstein (Live)

17. Only Women Bleed (Live)

18. School's Out (Live)

Unterwegs:

18.11. Krefeld – Königspalast

20.11. Aurich – Sparkassen-Arena

21.11. Frankfurt – Jahrhunderthalle

23.11. Berlin – Tempodrom

24.11. Neumarkt – Jurahalle

25.11. Ludwigsburg – Mhp Arena

27.11. Wien (At) – Stadthalle