CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

CD-REVIEW:

BLACKMORE’S NIGHT - To The Moon And Back - 20 Years And Beyond

Man glaubt es kaum: Es ist auch schon wieder 20 Jahre her, dass DEEP PURPLE- und RAINBOW Mastermind Ritchie Blackmore fand, es sei mal Zeit, sich aus der Gegenwart Richtung Renaissance zu verkrümeln, also musikalisch zumindest. Damals hob er mit seiner Herzdame Candice Night BLACKMORE’S NIGHT aus der Taufe. Die liefern uns seit ihrem 1997er Debütalbum „Shadow Of the Moon“ in schöner Regelmäßigkeit ihre Interpretation von Klängen der frühen Neuzeit. Und wie die klingen, kann man auf „To The Moon And Back - 20 Years And Beyond“ in den 26 Tracks der vorliegenden Doppel CD nachhören: Handwerklich allererste Güte, kompositorisch und konzeptionell dafür ziemlich lau. Meint: Vielfach kommt ziemlich belangloser Folk-Pop mit schlimmen Synthie-Soundeffekten aus den Lautsprechern, garniert von dem ein oder anderen superben Blackmore (Akustik-)Solo.

Die vorliegende Sammlung enthält fünf unveröffentlichte Neuversionen und zwei zusätzliche Bonustracks. Da alle anderen Nummern so klingen, wie BLACKMORE’S NIGHT eben klingen, sind diese beiden Bonustracks das eigentlich interessante dieser Kompilation:

Es sind die ersten Nummern seit 1995, die unter dem Label Ritchie Blackmore’s RAINBOW erscheinen.

Das ist allerdings auf dem Papier interessanter als tatsächlich. Denn: Herr Schwarzmoor hat hier nur mal eben ohne großen Aufwand und ohne viel Hirnschmalz zwei Nummern in die Rille gemeißelt, die nicht neu sind: Einmal recycelt er mit dem neuen Sänger seiner Formation (die großenteils eh seiner BLACKMORE’S NIGHT-Begleittruppe besteht) den Klassiker „I Surrender“ aus der Phase mit Joe Lynn Turner. Andererseits hat er die englische Reserve-Hymne „Land Of Hope And Glory“ ziemlich uninspiriert hingerotzt. Beide Nummern kommen mit schlimmsten Drumsamples und einem ebenfalls ziemlich synthetisch klingenden Bass daher. So kann man sich auch noch im Herbst einer großartigen Karriere den Ruf versauen. Man möchte ihm zurufen: „Ritchie, bitte sofort aufhören!“ Für Blackmore-Komplettisten ist die Anschaffung aber natürlich trotzdem obligatorisch. –nhs

 

Das wird gegeben:

CD 1

 

Shadows Of The Moon

 Spirit oft he Sea

 Renaissance Faire

 Play Minstrel Play

 Under A Violet Moon

 Spanish Nights

 Fires At Midnight

 Ghost Of A Rose

 Cartouche

 Village Lanterne

 The Circle

 25 Years

 Dandelion Wine

 Home Again (live)

 

CD 2

 

I Surrender (RAINBOW-Bonustrack)

Moonlight Shadow (2017 Version)

Somewhere Over The Sea (2017 Version)

Writing On The Wall (2017 Version)

Coming Home (2017 Version)

Ghost Of John (Bonustrack)

Minstrel Hall

Possum Goes To Prague

Durch den Wald zum Bach Haus

Nur eine Minute

Village Dance

Land Of Hope And Glory (RAINBOW-2017 Single Version)

 Bonus Video