CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

CD-REVIEW:

DOUBLE CRUSH SYNDROME – Die For Rock N` Roll

Der Frühling meldet sich, die Sonne erweckt die Natur langsam wieder zum Leben und auch für Musikfans sollten die Zeiten wieder fröhlicher werden. Da kommt das Album „Die For Rock N`Roll“ von DOUBLE CRUSH SYNDROME genau zur rechten Zeit. Das Trio um den Bandleader Andy Brings (ex-SODOM und ex-THE TRACEELORDS) hauen ein Debütalbum raus, das zwar keine großen musikalischen Meilensteine setzt und das Rad nicht neu erfindet, das aber schlicht und ergreifend Spaß macht. Der rastlose Brings tanzt auf vielen Hochzeiten, scheint aber bisher noch nicht am Ende seiner Reise angekommen zu sein. Egal ob als Musiker in verschiedenen Bands oder auch als Produzent ist er nie mit dem Status Quo zufrieden, sondern sucht immer neue Herausforderungen. Aus diesem ewigen Antrieb heraus haben sich die Jungs, wenn auch in anderer Besetzung,  als DCS im Jahr 2013, ohne Vertrag und nur mit einer CD-Eigenpressung im Pappschuber gegründet. Ab da waren sie dann als Support in Deutschland und Europa unterwegs, unter anderem für DORO, HARDCORE SUPERSTAR und W.A.S.P. Der erklärte Wille der Band, dem Publikum eine geile Show zu liefern und jede Show so zu spielen, als gäbe es kein morgen mehr, führte nun zu verstärkter Aufmerksamkeit. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis irgendwann ein Label an die Tür klopft. Am 17.3.2017 erscheint nun „Die For Rock N`Roll“ bei Nuclear Blast/Arising Empire. DCS stehen in der Tradition der RAMONES, KISS und MÖTELEY CRÜE, ohne genau wie sie zu klingen. Die Songs sprühen vor Energie und Lebenslust, sind musikalisch und auch textlich dabei einfach gehalten, jedoch ohne stupide oder trivial zu sein. „On Top Of Mt. Whateverest“ bricht als einziger Song mit dieser Herangehensweise, er ist etwas aufwendiger arrangiert und hat Synthie-Effekte,  die bei den anderen Songs auf dem Album nicht vorhanden sind. Diese sind, wie der Titeltrack „Die For Rock N`Roll“ oder der Opener „Gimme Everything“ eher im Bereich des fröhlichen Punk N`Roll anzusiedeln. Kurze Stücke, einfache Strukturen, eingängige Akkorde werden das Erfolgsrezept von DCS werden und vom Erfolg von Andy Brings (Gesang und Gitarre), Slick Prolidol (Bass) und Julian Fischer (Drums) ist der Autor dieser Zeilen überzeugt. Das Album ist auf jeden Fall empfehlenswert und auch live sollte man sich den frischen, energiegeladenen Sound einfach mal antun. -Markus Renner  

Das wird gegeben:

1.     Gimme Everything

2.     Die For Rock N`Roll

3.     Unfriend Me Now

4.     She´s A Pistol

5.     On Top Of Mt. Whateverest

6.     Yeah! Pain!

7.     I Wanna Be Your Monkey

8.     Slow Suicide

9.     Can´t You Be Like Everyone Else?

10.  Blood On My Shirt

11.  Revolution

 

Unterwegs:

05.04.: Münster, Sputnik Café

06.04.: Hannover, Lux

07.04.: NL – Landgraaf, Oefenbunker

08.04.: Stuttgart, Zwölfzehn

09.04.: Saarbrücken, Garage Club

18.04.: Düsseldorf, The Tube

19.04.: Köln, Kleine Essigfabrik

20.04.: München, Garage Deluxe

22.04.: Leipzig, Hellraiser – kleiner Saal

23.04.: Berlin, Maze

24.04.: Frankfurt, 11er