CD & DVD-REVIEWS:

DANZIG – Black Laden Crown

Das erste DANZIG Album mit ausschließlich neuen Songs seit sieben Jahren serviert und Glenn DANZIG - und macht damit eine historische Bauchlandung, findet unser Rezensent.

DEEP PURPLE – inFinite

Die britischen Rock-Giganten DEEP PURPLE legen mit „inFinite“ Album Nr. 20 vor. Ein ziemlich gelungenes, entspanntes Alterswerk - und vielleicht das letzte, mutmaßt unserer Rezensent HIER:

CHICKENFOOT – Best + Live

Die All-Star-Truppe CHICKEN- FOOT hat ne neue Scheibe, so mehr oder weniger zumindest. Was von dem Best Of und Live-Doppelschlag zu halten ist, steht HIER:

BÜHNENNOTIZEN:

DOUBLE CRUSH SYNDROME live in Düsseldorf

DOUBLE CRUSH SYNDROME haben ein starkes Album abgeliefert. Aber schaffen sie den Live-Test? Das beantwortet unser Rezensent HIER.

CD-REVIEW:

KREATOR - Gods Of Violence

Auf ihrem 14. auf ihrem Studioalbum „Gods Of Violence“ überholt sich Deutschlands Thrash-Metal Band Nr. 1 selbst. KREATOR hauen ein Album raus, das Melodie und Brutalität perfekt vereint. Wer vermutet hatte, dass der Vorgänger „Phantom Antichrist“ nicht mehr übertroffen werden kann, wird nun eines besseren belehrt und steht mit offenem Mund da.

Hymnisch beginnt das Album mit dem Intro „Apocalypticon“ um dann mit „World War Now“ das volle Brett herauszuhauen. Der geneigte Metalfan ist nun hellwach und harrt der Dinge, die da kommen mögen. Und diese Dinge sind groß: Der Longplayer ist gespickt mit Songs, die technisch absolut perfekt gespielt sind, Melodie und Gedresche sauber vereinen und einen bombastisch dichten, fulminanten Sound bietet, der seinesgleichen sucht. Diese Klangwand trägt einmal mehr die Handschrift von Jens Bogren, der bereits das Vorgängeralbum produziert hat.

Es ist ein absoluter Genuss zu hören, wie Mille und Sami von Album zu Album immer besser miteinander harmonieren, eine Entwicklung, die auch live zu sehen und hören ist. Man wird den Eindruck nicht los, dass die beiden sich gegenseitig zu immer großartigeren Leistungen an ihren sechs Saiten aufwiegeln. Milles Schreigesang und seine Riffs, im Verbund mit Samis Solos gehören auf die vorderen Plätze in der ersten Liga. Und das Jürgen „Ventor“ Reil einer der, wenn nicht gar der beste Thrash Drummer Deutschlands ist, dürfte jedem Fan schon lange bekannt sein. Mit seinen 50 Lenzen legt er ein Tempo an den Tag, bei dem manchen 20-jährigen schwindelig werden könnte.

Neben der Spielfreude und der ungebändigten Wut gibt es weitere positive Eindrücke. So war es kein Fehler, sich die Unterstützung von FLESHGOD APOCALYPSE zu holen, was übrigens auch Jens Bogren zu verdanken ist. Die Italiener verstehen es Orchester Parts an genau die richtige Stelle zu setzen, was dazu geführt hat, dass nicht nur das Intro orchestral konzipiert ist, auch bei drei weiteren Songs des Albums haben sie mitgewirkt.

Außerdem überraschen KREATOR auf „Fallen Brother“ mit den ersten deutschen Zeilen der Bandgeschichte. Ungewohnt ist das zunächst, doch auch das passt. Der Abschlusssong des Albums, „Death Becomes My Lights“ ist eine epische Hymne, die einen starken Einduck hinterlässt. Zwischen dem ersten und dem letzten Song dieses Albums liegen neun weitere Songs, voller Wut, voller Melodie, voller Energie, die überzeugen. Die Entwicklung setzt sich fort, KREATOR nehmen den Weg des Weins: sie werden mit dem Alter immer besser. -Markus Renner

 

Das wird gegeben:

1.     Apocalypticon

2.     World War Now

3.     Satan Is Real

4.     Totalitarian Terror

5.     Gods Of Violence

6.     Army Of Storms

7.     Hail To The Hordes

8.     Lion With Eagle Wings

9.     Fallen Brother

10.  Side by Side

11. Death Becomes My Light