CD & DVD-REVIEWS:

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

AMON AMARTH - The Pursuit Of Vikings

Die schwedischen Metal-Wikinger AMON AMARTH liefern dieser Tage eine Live-Vollbedienung der Extraklasse, wie man HIER nachlesen kann.

CD-REVIEW:

MR. BIG – Defying Gravity

Bei MR. BIG ist nach wie vor alles beim Alten: Es ist eine Hardrockband die hervorragende Anlagen hat und leider doch immer wieder in die Belanglosigkeit abgleitet. Auch wenn auf dem neuen Werk „Defying Gravity“ beherzter in die Saiten gegriffen wird, als auf ihrem erfolgreichsten  Album „Lean Into It“ mit dem Megahit „To Be With You“ ist es dennoch ein Album, das man weiterhin mit dem Begriff „Pop-Rock“ bezeichnen muss. Zwar gibt es einige Songs mit Tempo und viel versprechenden Riffs, der Opener „Open Your Eyes“ groovt auch gut, aber das gesamte Werk gleitet, auch durch sehr weiche Produktion, immer wieder in den Bereich Fahrstuhl-Unterhaltungsmusik ab. Der Titelsong „Defying Gravity“ zeigt diese Problematik auf: saubere, technisch einwandfreie Gitarrenarbeit, der aber die absolut mitreißende Power fehlt. Dieses Phänomen zieht sich durch die Rockstücke des Albums, irgendwie fehlt immer das letzte Quäntchen, das richtig in Herz und Hirn schießt. Auf die Balladen des Albums mag man kaum eingehenden. Nichts gegen ein anständige Ballade, die Geschichte der Rockmusik ist gespickt mit herausragenden Herzschmerzsongs, aber MR. BIG gleiten leider immer in den absoluten Schmalz ab. Das war schon bei „To Be With You“ so und setzt sich bis zum 2017er „Damn I´m In Love again“ und „Forever And Back“ (ein Midtempo-Lovesong) fort. Es sind einfach zu viele „Wooohoooahhhaaas“, die das Ganze irgendwann schwer erträglich machen. Alles in allem ist es eine mittelmäßige Scheibe, die sich für diejenigen Rockfans lohnt, die sich ab und zu mal Familienbesuch einladen und dafür Hintergrundmusik benötigen. Alle anderen brauchen die Scheibe eher nicht. -Markus Renner

Das wird gegeben:

1.      Open Your Eyes

2.      Defying Gravity

3.      Everybody Needs A Little Trouble

4.      Damn I´m In Love Again

5.      Mean To Me

6.      Nothin´ Bad (´Bout Feelin` Good)

7.      Forever And Back

8.      She´s All Coming Back To Me Now

9.      1992

10.    Nothing At All

11.    Be Kind