CD & DVD-REVIEWS:

MR. BIG – Defying Gravity

Die US-Zockertruppe MR. BIG meldet sich mal wieder zu Wort. Bei „Defying Gravity“ bleibt sie aber unter ihren Möglichkeiten. Nicht spielerisch, aber kompositorisch, stellt unser Rezensent fest.

BLIND GUARDIAN - Live Beyond The Spheres

Haben Hansi Kürsch und Co mit mit „Live Beyond The Spheres“ ein gutes Live-Album raus gehauen? Nein, findet unser Rezensent. Es ist ein Meilenstein!

ACCEPT – „The Rise Of Chaos“

ACCEPT haben die vierte Langrille mit Sänger Mark Tornillo am Start. „The Rise Of Chaos“ist eine gute, aber keine überragende Scheibe, befindet unser Rezensent HIER:

Joe Bonamassa - Live At Carnegie Hall

Joe Bonamassa serviert (mal wieder) ne Live-Scheibe. Diesmal ohne Strom., wie HIER zu lesen ist.

DEAD MEMORY – Welcome To My Fairytale

Die Essener Rocker DEAD MEMORY legen mit „Welcome To My Fairytale“ ist ein richtig gutes Rockalbum vor - finanziert per Crowdfundig. Hat sich gelohnt, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW:

OHRENFEINDT – Zwei Fäuste für Rock´n´Roll

Am 23.6.2017 kommt das siebte Studioalbum der Kiezrocker OHRENFEINDT auf den heimischen Plattenmarkt. Auf diesem präsentieren die Jungs aus St. Pauli einmal mehr das, was sie ausmacht: Vollgasrock. Das Album geht gut nach vorne, ein stampfendes Schlagzeug, bluesorientierte, aber hart gespielte Gitarrenriffs und ein das Ganze antreibender Bass, das ist das Erfolgsrezept des Trios seit 1994. Und auch diesmal wird dem Hörer dabei nicht langweilig, denn OHRENFEINDT legen ihre ganze Seele, ihre Kraft, manchmal ihre Wut, meistens aber ihre pure Lebensfreunde in ihre Songs. Dabei sind ihre Texte oftmals bis an die Schmerzgrenze klischeebeladen und manchmal auch pubertär, aber so ist die Combo um Bandboss Chris Laut nun mal. Tiefgreifende Lyrik ist nicht ihr Ding und problembeladene Songs, die auf die Missstände auf unserem Planeten hinweisen genauso wenig. Lieber erzählen sie die Geschichten des Alltags auf dem Kiez (So nicht) und der Herrlichkeit der Frauen (Starkstrom Baby), von den Schwierigkeiten des geregelten Arbeitslebens (Zu früh) und natürlich auch der obligatorische Song über den Verlust von Menschen, die einem wichtig sind, darf nicht fehlen (Irgendwann). Und auch der heimische Fußballklub und der dazugehörige Kiez wird besungen. (20359) Die Scheibe bietet keine sonderlichen Überraschungen, das bedeutet aber nicht, dass sie schlecht ist. Im Gegenteil, der geneigte OHRENFEINDT-Fan bekommt genau das, was erwartet und will. Vollgasrock, der wie immer ganz klar an die Vorbilder AC/DC und ROSE TATTOO erinnert und dennoch eine ganz eigene Prägung hat. Eine Scheibe zum vergnügten Weghören auf Parties, eingängig zwar, ohne aber einen tiefenwirksamen Eindruck zu hinterlassen. Eben OHREFEINDT wie immer. -MaRe

Das wird gegeben:

1.     Deine Mudder singt bei Lordi

2.     Starkstrom Baby

3.     Wanda Wondergirl

4.     König und Rebell

5.     Zwei Fäuste für Rock´n´Roll

6.     So nicht

7.     Zu früh

8.     Irgendwann

9.     Nix oder doppelt

10.   Dreh dein Radio auf

11.   20359

12.   Koks und Noten