CD & DVD-REVIEWS:

Biff Byford - School of Hard Knocks

Biff Byford, hauptberuflich Frontmann und irgendwie auch Mastermind der NWOBHM-Veteranen SAXON serviert uns mit “School of Hard Knocks” sein Solo-Debüt. Was davon zu halten ist, steht HIER.

ROSE TATTOO – OUTLAWS

Die Aussie-Rabauken von ROSE TATTOO haben sich ihr 1978er Debüt nochmal in der aktuellen Besetzung vorgenommen. Wie das klingt, hat unser Rezensent Onkel Hotte HIER aufgeschrieben.

MONO INC. – The Book Of Fire

Die Hamburger Düsterrocker MONO INC. servieren uns mit „The Book Of Fire“ den Nachfolger ihres Erfolgsalbums “Welcome To Hell”. Zielgruppengerecht, urteilt unser Rezensent.

Molly Hatchet  - Battleground

Die Southern Rock-Veteranen MOLLY HATCHET kommen dieser Tage mit ihrer neuen Live-Scheibe „Battleground“ um die Ecke - mit Gesangsneuzugang Jimmy Elkins, wie man HIER lesen kann.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW:

OHRENFEINDT – Zwei Fäuste für Rock´n´Roll

Am 23.6.2017 kommt das siebte Studioalbum der Kiezrocker OHRENFEINDT auf den heimischen Plattenmarkt. Auf diesem präsentieren die Jungs aus St. Pauli einmal mehr das, was sie ausmacht: Vollgasrock. Das Album geht gut nach vorne, ein stampfendes Schlagzeug, bluesorientierte, aber hart gespielte Gitarrenriffs und ein das Ganze antreibender Bass, das ist das Erfolgsrezept des Trios seit 1994. Und auch diesmal wird dem Hörer dabei nicht langweilig, denn OHRENFEINDT legen ihre ganze Seele, ihre Kraft, manchmal ihre Wut, meistens aber ihre pure Lebensfreunde in ihre Songs. Dabei sind ihre Texte oftmals bis an die Schmerzgrenze klischeebeladen und manchmal auch pubertär, aber so ist die Combo um Bandboss Chris Laut nun mal. Tiefgreifende Lyrik ist nicht ihr Ding und problembeladene Songs, die auf die Missstände auf unserem Planeten hinweisen genauso wenig. Lieber erzählen sie die Geschichten des Alltags auf dem Kiez (So nicht) und der Herrlichkeit der Frauen (Starkstrom Baby), von den Schwierigkeiten des geregelten Arbeitslebens (Zu früh) und natürlich auch der obligatorische Song über den Verlust von Menschen, die einem wichtig sind, darf nicht fehlen (Irgendwann). Und auch der heimische Fußballklub und der dazugehörige Kiez wird besungen. (20359) Die Scheibe bietet keine sonderlichen Überraschungen, das bedeutet aber nicht, dass sie schlecht ist. Im Gegenteil, der geneigte OHRENFEINDT-Fan bekommt genau das, was erwartet und will. Vollgasrock, der wie immer ganz klar an die Vorbilder AC/DC und ROSE TATTOO erinnert und dennoch eine ganz eigene Prägung hat. Eine Scheibe zum vergnügten Weghören auf Parties, eingängig zwar, ohne aber einen tiefenwirksamen Eindruck zu hinterlassen. Eben OHREFEINDT wie immer. -MaRe

Das wird gegeben:

1.     Deine Mudder singt bei Lordi

2.     Starkstrom Baby

3.     Wanda Wondergirl

4.     König und Rebell

5.     Zwei Fäuste für Rock´n´Roll

6.     So nicht

7.     Zu früh

8.     Irgendwann

9.     Nix oder doppelt

10.   Dreh dein Radio auf

11.   20359

12.   Koks und Noten