CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

CD-REVIEW:

OVERKILL – The Grinding Wheel

OVERKILL stehen wie wenig andere Bands für Konstanz. Nur wenige Kapellen verstehen es, auf ähnlich gleichbleibend hohem Niveau, regelmäßig neue Alben rauszubringen. Auch der 18. Longplayer der New Yorker ist ein Beleg für diese These, auch wenn der absolute Megahit auf dieser Scheibe fehlt. Eröffnet wird das Album mit „Mean Green Killing Machine“ mit über 7 Minuten ein für OVERKILL-Verhältnisse ungewöhnlich langer, aber definitiv nicht langweiliger Song, auch wenn er im Midtempo daher kommt. Die Thrasher von der Ostküste machen damit klar, was die Hörer auf dem Album erwartet, nämlich nicht nur das übliche Geknüppel: Eher Speed, teilweise auch klassischer Metal mit hintergründig punkiger Attitüde. Richtige Thrash-Knaller sind eher spärlich gesät, „Our Finest Hour“ schlägt diese Richtung ein. Es ist eine wirklich gute Scheibe, die sich gerade durch den Umstand, dass OVERKILL nicht, wie auf den letzten drei Alben mit der Dampfwalze daher kommen, auszeichnet. Denn trotzdem pflügt D. D. Vernis Bass in gewohnter Intensität durchs Gelände und Bobby Blitz gibt wie immer energiegeladen alles. Man kann sich bildlich vorstellen, wie er in demselben Affenzahn, mit dem er über die Bühne flitzt, das Studio erkundet hat. Stillstand kennt der Mann einfach nicht. Er treibt die Band und jeden einzelnen Song in einem Maße nach vorne, wie es nur wenige andere Sänger können.

Mit „The Grinding Wheel“ legen OVERKILL eine Scheibe vor, die konstant gute Songs liefert, aber dennoch das I-Tüpfelchen vermissen lässt. Es gibt keinen Song, den man hervorheben könnte, alle sind von gleich guter Qualität. Es ist ein Album, das sich gut anhören lässt, aber es fehlt einem auch nicht wirklich, wenn man es nicht in seiner Musiksammlung hat. Diese Ambivalenz mit dem Begriff „überspielt“ zu bezeichnen wäre aber falsch. Eine Band, die überspielt ist, liefert nicht ein dermaßen gutes Handwerk ab. Denn das trifft es wohl am besten: nach drei herausragenden Alben liefern OVERKILL nun gutes Handwerk ab. Das ist erst mal ein Kompliment, allerdings auch ein Hinweis. Denn da Musik nicht nur Handwerk, sondern noch eine Menge mehr ist, sollten sich das Quintett aus New York und New Jersey vielleicht mal eine Auszeit gönnen. Einfach, damit sie dieses „mehr“ nicht verlieren. Denn das wäre etwas, was diesem Urgestein des Thrash-Metal nicht zu wünschen ist.
-Markus Renner

Das wird gegeben:

1.     Mean Green Killing Machine

2.     Goddamn Trouble

3.     Our Finest Hour

4.     Shine On

5.     The Long Road

6.     Let´s All Go To Hades

7.     Come Heavy

8.     Red White And Blue

9.     The Whell

10.   The Grinding Wheel

Unterwegs:

10.-12.08. Schlotheim, Party.San Open Air
01./02.12  Geiselwind, Christmas Bash

08./09.12. Oberhausen - Ruhrpott Metal Meeting