CD & DVD-REVIEWS:

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

Eric Clapton: Life In 12 Bars (Soundtrack)

Dieser Tage schaut Eric Clapton in dem Dokumentarfilm „Life In 12 Bars“ auf sein Leben und seine Ausnahmekarriere zurück. Auch der Soundtrack hat es in sich, findet unser Rezensent.

Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live

Joe Bonamassa ist bekanntlich ein ziemlich fleißiger Mann. Auf seinem neuen setzt er sich mit den Heroen der “British Blues Explosion” auseinander, also mit Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page. Ganz interessant, findet unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW:

PENDULUM OF FORTUNE – Searching For The God Inside

Wenn sich ein hervorragender deutscher Drummer und ein umtriebiger britischer Sänger einen ebenso umtriebigen deutschen Bassisten schnappen, sich dazu dann einen unbekannten, aber unglaublich guten russischen Studiogitarristen schnappen, dann kann dabei ein großartiges europäisches Musikprojekt entstehen. Hinter PENDULUM OF FORTUNE stecken Bodo Schopf, David Readman, Franky R. und Vladimir Shevyakov. Die ersten drei Namen sollten dem geneigten Rockfan ein Begriff sein: Bodo Schopf gehört in die Riege der besten deutschen Schlagzeuger und hat mit vielen Größen wie Michael Schenker, Eric Burdon und Jack Bruce zusammen gearbeitet. Außerdem war er lange Zeit der Stockschwinger bei den Progrockern ELOY. Auch zu David Readman muss man nicht viel sagen, ihn kennt man als Stimme von PINK CREAM 69, VOODO CIRCLE, TANK und ALMANAC. Den Tieftöner gibt Franky R., auch er ist durch verschienste Zusammenarbeiten mit Ronnie James Dio, Michael Schenker und KINGDOM COME bekannt. Insofern ist es wohl nur für Vladimir Shevyakov ein echtes Debütalbum, ist der junge Russe einem breiteren Publikum bisher doch eher nicht bekannt. Allerdings macht er ziemlich schnell klar, dass er zurecht Mitglied des Quartetts ist, den an seinen sechs Saiten hat Shevyakov richtig was drauf. Der Zuhörer bekommt auf dem Erstling von PENDULUM OF FORTUE richtig was geboten, nämlich Hardrock vom feinsten. 10 gute Rocksongs, einige im Midtempo gehalten, erwarten den Hörer und mit „Time After Time“ ist auch eine klassische Ballade auf dem Album enthalten die aber nichts mit dem gleichnamigen Hit von Cyndi Lauper zu tun hat. Es sind elf überzeugende Songs, ein Lückenfüller ist nicht dabei. Rockige Riffs, ein voluminöser Bass und das geniale Schlagzeugspiel von Bodo Schopf zeichnen das Album aus. David Readman ist in Topform und schlicht und ergreifend genau die richtige Stimme für diese Band und dieses Album. Mit anderen Worten: ein rundum gelungenes Debütalbum, das die Anschaffung lohnt. -MaRe

Das wird gegeben:

1.     Crossed That Line

2.     Searching For The God Inside

3.     Time After Time

4.     Hell That´s Were I´ll Roam

5.     Crazy Thoughts

6.     I Just Can´t Escape No More

7.     Suicide

8.     Lonely Days, Lonely Nights

9.     Goes Around Comes Around

10.   Higher

11.   Born Again

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