CD & DVD-REVIEWS:

Chris Rea - Road Songs ForLovers

Chris Rea meldet sich trotz herber gesundheitlicher Rückschläge wieder mit einer neuen Scheibe zurück. Auf „Road Songs For Lovers“ geht es wiederum extrem entspannt zur, wie unser Rezensent feststellt.

MOTÖRHEAD – Under Cöver

Wie ist die neue MOTÖRHEAD-Coverscheibe? Darüber gehen die Meinungen in der Redaktion doch ziemlich auseinander, wie man HIER lesen kann.

QUIET RIOT – ROAD RAGE

QUIET RIOT sind (mal wieder) mit nem neuen Sänger - dem  „American Idol“- Gewinner James Durbin und neuem Album unterwegs-. Die Scheibe hat eine ziemlich turbulente Entstehungsgeschichte, wie man HIER nachlesen kann.

DIRKSCHNEIDER Nochmal Back To The Roots

Herr DIRKSCHNEIDER hat mal wieder ne neue Live-Scheibe aufgenommen - mit Material seiner Ex-Kapelle ACCEPT. Der Sinngebung dieser Unterfangens spürt HIER unser Rezensent Markus Renner nach:

CD-REVIEW:

THUNDER - Rip It Up

Die britischen Classic-Rocker THUNDER servieren uns mit „Rip It Up“ ihr elftes Studioalbum. Auch wenn sie sicher keine Anhänger der fünften Jahreszeit sind, enthält die Scheibe elf neue Nummern, die allesamt erstklassig sind. Die Truppe um Gitarren-Mastermind Luke Morley zeigt sich beim Nachfolger ihres sehr erfolgreichen Combacks „Wonder Days“ spielfreudig und konzentriert. Neben dem großartig intonierenden Sänger Danny Bowes, Bassist Chris Childs und ‘Harry’ James am Schlagzeug konnte auch Gitarrist und Keyboarder Ben Matthew nach überwundener Krebserkrankung wieder ins Studio-Geschehen eingreifen. Die Truppe klingt auf der Scheibe absolut erstklassig eingespielt. Hier sitzt jeder Handgriff. Im Gegensatz zu vielen anderen Kapellen, die nach beinahe 3 Jahrzehnten Bandgeschichte in praktisch konstanter Besetzung häufig an kreativer Auszehrung leiden, ist bei Komponist Morley und seinen Mitstreitern kreativ noch Suppe da. Aus dem insgesamt hohen Niveau ragen allerdings wenige Songs heraus. Es gab schon THUNDER-Alben mit mehr Kontur, mehr Berg und Tal, die das Geschehen strukturieren. Diesmal ist es eher ein Hochplateau. Zu den Gipfeln gehört diesmal jedenfalls das grandiose „She Likes The Cocaine“, einer treibenden Rocknummer, mit Soul-Vibe verfeinert und mit fantastischen weiblichen Backing Vocals abgerundet. Auch der Opener „No One Gets Out Alive“ überzeugt. Etwas austauschbar ist dagegen die Schmonzette „Right From The Start“. Das ist im Vergleich mit anderen THUNDER-Balladen doch etwas beliebig. Gleiches gilt mit Einschränkung für die bluesig-soulige Abschlussnummer „There’s Always A Loser“. Dafür gibt es mit  „Shakedown“ einen ultracoolen Groover mit geilem LED ZEPPELIN-Riff. Ebenfalls hörenswert: das etwas düster-melancholische „The Chosen One“. Insgesamt uneingeschränkte Kaufempfehlung mit leichten Abzügen in der B(alladen)-Note. Im April geht es mit den neuen Werk wiederum auf Gastspielreise, unter anderem am 24.4. in Bochum. Nix wie hin. –nhs

Das wird gegeben:

1.     No One Gets Out Alive

2.     Rip It Up

3.     She Likes The Cocaine

4.     Right From The Start

5.     Shakedown

6.     Heartbreak Hurricane

7.     In Another Life

8.     The Chosen One

9.     The Enemy Inside

10.  Tumbling Down

11.  There’s Always A Loser 

Unterwegs:

18.04.2017 München – Backstage

20.04.2017 Stuttgart – LKA

21.04.2017 Memmingen – Kaminwerk

22.04.2017 Aschaffenburg – Colos-Saal

24.04.2017 Bochum - Zeche