CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

CD-REVIEW:

Loreena McKennitt – Lost Souls

Viele Hardrocker haben ihre zarte Seite spätestens dann entdeckt, als Ritchie Blackmore die Stromgitarre an den Nagel gehängt und sich mit seiner Muse Candice Night der Renaissance-Musik zugewandt hat – bisweilen ein eher leidliches Vergnügen. Denn was das originellerweise Blackmore’s Night betitelte Projekt zu Gehör bringt, klingt leider nicht selten ein bisschen nach Plastik, kann aber durchaus als Einstiegsdroge in die Weltmusik wirken. Wer nun aber schon mal die Scheuklappen abgelegt und den Gehörsinn geweitet hat, der sollte sein Ohr durchaus mal der Musikerin und Komponisten Loreena McKennitt leigen, die ihr Werk jüngst um ein weiteres Album erweitert hat. Zwölf Jahre nach „An Ancient Muse“, der bis dahin letzten Veröffentlichung mit eigenen Songs aus dem Jahr 2006, legt uns die Kanadierin mit deutlich hörbaren irischen und schottischen Wurzeln ihr neues Album „Lost Souls“ auf den Plattenteller. Es klingt, als wäre die Zeit stehengeblieben. Klar, rocken tut hier nichts, aber die rotschopfige Sängerin zieht uns mit ihrer vielseitigen, mal zart gehauchten, mal kräftigen und ausdrucksstarken Stimme mitten hinein in keltische und orientalische Klangwelten. Und die sind echt, nichts klingt nach billigem Keyboard, die allenthalben hörbaren Streicher sind echt. Die Multi-Instrumentalistin, die neben dem Gesang Piano, Keyboards, Akkordeon und Harfe beigesteuert und auch dieses Album mit einem dichten Klangteppich wieder selbst produziert hat, hat sich Verstärkung geholt mit Daniel Casares (Flamenco Gitarre) und Miguel Ortiz Ruviar (Flamenco Percussion), die gleich zum Auftakt in „Spanish Guitars and Night Plazas“ für eine andalusische Klangfarbe sorgen. Eine orientalisch-exotische Note verleihen Haig Yazdjian (Oud), Panos Dimitrakopoulos (Kanoun), Nigel Eaton (Hurdy Gurdy), Sokratis Sinopoulos (Lyra) Titeln wie „Sun, Moon and Stars“, einem von zwei Instrumentals auf dem Album. „Breaking of he Sword“ bereichert das Album um schottische Folklore. Ein melancholisches, aber nie düsteres Album – wie man es von Loreena gewohnt ist. Verpackt ist die CD-Version in einem schmucken Mediabook mit Songtexten, einigen persönlichen Zeilen zu jedem Titel und wunderschönen Landschaftsaufnahmen. Das Album gibt’s neben dem obligatorischen Download auch auf Vinyl und in einem luxuriösen Boxset mit CD, Vinyl und einem handsignierten Kunstdruck. – ONKEL HOTTE

Das wird gegeben:

Lost Souls

Spanish Guitars And Night Plazas

A Hundred Wishes

Ages Past, Ages Hence

The Ballad Of The Fox Hunter

Manx Ayre

La belle dame sans merci

Sun, Moon And Stars

Breaking Of The Sword

 

Lost Souls