CD & DVD-REVIEWS:

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

JOHN DIVA: Mama Said Rock Is Dead

Mit ihrem Debütalbum schauen die als erstklassige Live-Unterhalter bekannten JOHN DIVA & The Rockets Of Love dieser Tage ums Eck.. Ganz schön viel 80er, findet unser Rezensent.

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen. Hier erweckt er aber (fast) vergessene Blues-Perlen zu neuem Leben, wie man HIER lesen kann.

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

CD-REVIEW:

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

Da kommt der Schenker Michael mit einem dicken Ding um die Ecke: Denn unter der Dachmarke MICHAEL SCHENKER FEST vereinigt er einen ganzen Stall prominenter ex-Mitstreiter. Das hat er natürlich live im letzten Jahr häufiger gemacht. Allerdings nur mit einem Golden-Oldies-Programm, bei dem er die Juwelen seiner musikalischen Vergangenheit wieder auf die Bühnen der Welt brachte. Mit „Resurrection“ hat er dagegen unter der Leitung von Produzent Michael Voss-Schoen mit den ex-MSG-Sängern Gary Barden, Graham Bonnet und Robin McAuley, Doogie White von Michael Schenker's TEMPLE OF ROCK sowie den Instrumentalisten Steve Mann (Gitarre, Keyboards), Ted McKenna (Schlagzeug) und Chris Glen (Bass) zwölf frische Nummern niedergelegt.

Damit nicht genug: Als Gäste sind zudem METALLICAs Kirk Hammett und Wayne Findlay (ebenfalls MSG & TEMPLE OF ROCK) am Start.

Schon die vorab Single „Warrior“ machte deutlich: Diese Ansammlung von großen Egos funktioniert. Gute Hookline, gekonnte Arbeitsteilung unter den versammelten Goldkehlchen.

Und der Appetithappen hat nicht zu viel versprochen. Knaller wie der flotte Doublebase-Opener „Heart And Soul“ , der noch vom Promi-Solisten Hammet gekrönt wird, liefern auf gleichem Niveau nach.

Mit „Night Moods“ mit Bonnet als Leadsänger oder „Time Knows When It´s Time“ mit toller Hookline und McAuley in der ersten Reihe sind weitere Hochkaräter am Start. Die sehr unterschiedlichen Stimmfarben der vier Sänger werden klug eingesetzt, wobei der durchaus starke Doogie White zwar der vielleicht flexibelste Vokalist ist, aber die drei Veteranen, allen voran Graham Bonnet, aber auch Gary Barden, die Glanzpunkte setzen. Ebenfalls großartig: Das epische „The Last Supper“ – die zweite Nummer bei der alle Sänger mit verteilten Rollen zum Einsatz kommen – inklusive der auch auf dem CD-Cover von Schenker vorgenommenen messianischen Selbstinszenierung. Auch hörenswert: Das tolle instrumental „Salvation“. Auch wenn im weiteren Verlauf der Platte zum Beispiel mit „The Girl With The Stars In Her Eyes“ mit White oder Bonnets „Everest“ auch schwächere Nummern folgen, ist „Resurrection“ allseits zur Beschaffung empfohlen. Schenker zeigt hier, wie Rock-Veteranen auch nach Dekaden ihrer Karriere noch liefern können. Sollte sich Meister Blackmore mit seiner halbherzigen Plastik-Version von RAINBOW ein Beispiel dran nehmen. -nhs

 

Das wird gegeben:

01. Heart And Soul

02. Warrior

03. Take Me To The Church

04. Night Moods

05. The Girl With The Stars In Her Eyes

06. Everest

07. Messin’ Around

08. Time Knows When It´s Time

09. Anchors Away

10. Salvation

11. Livin‘ A Life Worth Livin‘

12. The Last Supper