CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien)  neue Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja regelmäßigen überzeugend erstklassige Hardwurstware ab. Diesmal sind sie allerdings ungewohnt ruhig unterwegs, wie man HIER lesen kann.

CD-REVIEW:

SLASH - Living The Dream

Mit den wiedervereinigten GUNS ‘N ROSES ist Slash scheinbar nicht ganz ausgelastet – oder er traut dem Frieden mit Axl Rose einfach nicht. So oder so: er bringt trotz der sehr erfolgreichen GNR-Tour und zu erwartenden neuen Studioaufnahmen mit dieser Band mit seiner Solo-Truppe ebenfalls eine neue Scheibe an den Start und plant auch gleich im nächsten Frühjahr eine entsprechende Solo-Tour.

Mit „Living The Dream” hat Meister Hudson sein viertes Soloalbum und das dritte mit seinen Sänger Myles Kennedy, Drummer Brent Fitz, Todd Kerns am Bass & sowie Frank Sidoris an der zweiten Gitarre in die Rille gemeißelt.

Für die zwölf neuen Nummer buchte Slash wiederum Produzent Michael Baskette, der dem Werk auch eine ganz anständige, vielleicht etwas zu modernen Produktion verpasst hat. Etwas wärmer und auch dreckiger dürfte es insgesamt klingen.

Handwerklich ist die Platte natürlich wieder allererste Sahne. Slash gehört noch immer die zu den eigenständigsten und markantesten Sechssaitern des Planeten, soliert fantastisch und hat noch immer wirklich starke Riffs im Angebot. Auch Sänger Kennedy beeindruckt wieder mit enormer Spannweite, auch wenn er noch immer stellenweise wie Kermit der Frosch klingt. Auch gegen die Leistung von Fitz, Kerns und Sidoris ist nichts zu sagen.

Der Schwachpunkt dieser Scheibe ist das zu routiniert runtergeschriebene Songmatrial. Es gibt zwar keine faulen Eier in dem Dutzend. Aber richtige Höhepunkte eben auch nicht. Slash & Co. klangen einfach schon spannender. Ein Beispiel dafür ist etwa die erste Single „Driving Rain”. Eine gefällige Midtempo Nummer mit netter Hookline, die aber nicht wirklich explodiert. Insofern ist der etwas abgedroschenen Albumtitel (der gleichzeitig ja auch von URIAH HEEP für ihre neue Scheibe benutzt wird) schon fast programmatisch.

Dass es hier noch einen Klassenunterschied zum Beispiel zur aktuellen Scheibe der wiedervereinigten L.A. GUNS geben würde, kann man aber nicht behaupten. Und das war eben schon einmal anders. Wir hoffen mal, dass Slash sich die brillantesten Ideen für eine zu erwartende neue GUNS ‘N ROSES Scheibe aufgespart hat. Aber anschaffen muss man sie Scheibe aber natürlich trotzdem, schon wegen der noch immer göttlichen Gitarrensoli. -nhs

 

Das wird gegeben:

1. The Call of the Wild

2. Serve You Right

3. My Antidote

4. Mind Your Manners

5. Lost Inside the Girl

6. Read Between the Lines

7. Slow Grind

8. The One You Loved Is Gone

9. Driving Rain

10. Sugar Cane

11. The Great Pretender

12. Boulevard of Broken Hearts

Unterwegs:

7. Februar 2019 Offenbach, Stadthalle

23. Februar 2019 Brüssel, The Cirque Royal

24. Februar 2019 Amsterdam, AFAS Live

3. März 2019 Hamburg, Sporthalle

Montag, 4. März 2019 Berlin, Verti Music Hall

Mehr Infos: www.slashonline.com