CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns die Dänen um die Brüder Jesper Binzer (v, g) und Jacob Binzer (g) auf ihr neues Werk warten lassen, das doch ziemlich anders klingt als der Vorgänger „Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark“. Hinweg ist die Leichtigkeit, mit denen sich D-A-D in den letzten Jahren fast zu einer Partyband entwickelt haben und die auch bei Frontmann Jesper Binzers Solowerk anno 2018 noch spürbar war. „A Prayer For The Loud“ klingt härter, moderner, phasenweise auch melancholischer und knüpft damit mehr an das Frühwerk an, allerdings besser produziert. Alben wie „No Fuel Left For The Pilgrim“ und „Riskin‘ It All“ lassen grüßen, die den Dänen einst zum Durchbruch verholfen und den „Cow Punk“ definiert haben – eine Mischung aus Metal, Punk, Blues und Country. Der Titeltrack „A Prayer For The Loud“ legt verhalten los, rifft und groovt dann aber ganz ordentlich und dürfte sich mit seinem Mitgröhl-Refrain zum Dauerbrenner auf der Live-Setlist entwickeln. Auch „No Doubt About It“ fräst sich direkt ins Ohr und geht ins Bein; der Track hätte auch AC/DC gut zu Gesicht gestanden. Einige Titel brauchen aber mehrere Anläufe. So zum Beispiel „Nothing Ever Changes“ und das schnelle „Musical Chairs“, das fast ein wenig an Aerosmith erinnert. Auch der Opener „Burning Star“ ist eher ein Spätzünder. Die beiden Balladen „A Drug For The Heart“ und „If The World Just“ sind ganz nett, mehr aber auch nicht. Unterm Strich ist „A Prayer For The Loud“ ein ordentliches Album, das sich im Repertoire nicht verstecken muss und mit jedem Durchgang noch ein bisschen wächst. Am besten sind D-A-D aber eh auf der Bühne, und man darf hoffen, dass sie uns ihr neues Werk bei einer Gastspielreise persönlich vorstellen werden. – ONKEL HOTTE

 

Das wird gegeben:

Burning Star

Prayer for the Loud

Nothing Ever Changes

The Sky Is Made Of Blues

The Real Me

No Doubt About It

A Drug for the Heart

Musical Chairs

Time Is a Train

Happy Days in Hell [Explicit]

 

If the World Just