CD & DVD-REVIEWS:

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

PRISTINE. Foto: Daniel Lilleeng
PRISTINE. Foto: Daniel Lilleeng

CD-REVIEW:

PRISTINE - Road Back To Ruin

Auf ihrem fünften Album liefern die Norweger PRISTINE konsequent ab: Erstklassiger Bluesrock mit Retro-Charme. Frontfrau Heidi Solheim, die kreativ das Zepter führt, hat mit ihren Jungs Espen Elverum Jacobsen (Gitarre), Gustav Eidsvik (Bass) sowie Ottar Tøllefsen (Schlagzeug) elf Songs angeliefert, die gerade Freunde der Abteilung BLUES PILLS oder SPIDERS vollumfänglich zufrieden stellen dürfte. Rockt schon, guter Blues-Vibe und echt überzeugende Melodien, ohne in die Abteilung Kitsch abzugleiten. Mit „Sinnerman“ wird dynamisch eröffnet, während der Titeltrack und das arabisches eingeleitete „Blind Spot“ mit fast doomiger Härte zur Sache gehen. Beim mit 20-köpfiger Streicherunterstützung aufgepumpten „Cause & Effect“ ist es dann vielleicht ein bisschen viel Puderzucker drauf, während der akustische „Your Song“ eher an Neil Young als an Elton John erinnert. Der Albumtitel ist ein sarkastischer Kommentar zur aktuellen gesellschaftlichen (Rückwärts)Entwicklung zu verstehen, wo der Mangel an Empathie in dumpfen Hass übergeht. Kann man alles gut haben, auch live, denn die Truppe ist aktuell auf Gastspielreise und kommt u.a. am 23. Mai in Oberhausener Altenberg. -nhs 

 

Das wird gegeben:

1 - Sinnerman 3:07

2 - Road Back To Ruin 4:50

3 - Bluebird 5:31

4 - Landslide 3:27

5 - Aurora Skies 5:04

6 - Pioneer 3:02

7 - Blind Spot 7:05

8 - The Sober 3:35

9 - Cause And Effect 6:16

10 - Your Song 3:01

11 - Dead End 2:34

12 - Ghost Chase 7:33

Unterwegs:

03.05. Biberach, Abdera

05.05. Tuttlingen, Stadthalle

08.05. Chiemgau, Blues Club

09.05. Augsburg, Spectrum

10.05. Aschaffenburg, Colos-Saal

11.05. Bensheim, Rex

13.05. Berlin, Musik & Frieden

14.05. Kiel, Orange Club

15.05. Hamburg, Knust

18.05. Bückeburg, Schraubbar

19.05. Frankfurt/M., Nachtleben

20.05. München, Backstage

21.05. Köln, Yard Club

23.05. Oberhausen, Zentrum Altenberg

24.05. Lichtenfels, Paunchy Cats

25.05. Osnabrück, Westwerk