CD & DVD-REVIEWS:

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW:

THUNDER - Please Remain Seated

Die britischen Classic-Rocker THUNDER liefern ja seit 1989 und auch wieder seit ihrer Wiedervereinigung 2014 regelmäßigen überzeugend und betont unprätentiös erstklassige Hardwurstware traditioneller Machart ab. Allerdings serviert uns diesmal das Quintett um Mastermind und Gitarrist Luke Morley kein konventionelles Studioalbum mit frischem Material. Vielmehr bürsten sie auf „Please Remain Seated“ zwölf Nummern aus ihrem mittlerweile zwölfte Studioscheiben umfassenden Repertoire musikalisch gegen den Strich. Meint: Die sattsam bekannten und beliebten Songs wurden einer Komplettrevision unterzogen und dabei überraschende, verschüttete musikalische Schichten frei gelegt. Denn wer hätte etwa gedacht. Dass in „Girl's Going Out Of Her Head“ eine halbe Swingnummer steckt in „Empty City“ ein Shuffle-Blues, in „Bigger Than Both Of Us“ beinahe ein Country-Song oder in „Miracle Man“ quasi eine Soulnummer.

Die Herren servieren uns überraschende Hörerfahrungen mit Rock-, Blues-, Jazz- und Soul-Einflüssen und zeigen dabei, dass sie sich durchaus nicht nur auf der Stromgitarre ganz gut auskennen, sondern auch durchaus akustisch ganz gut klarkommen. Angesichts verschiedener akustischer Live- und Bonus-Beiträge wie der Überarbeitung von „Love Walked In“ 2017 in den zurückliegenden Jahren ist das eigentlich nicht überraschend. Allerdings hat man bisher noch nie so konsequent den Fuß vom Gaspedal genommen, wie hier. So ist das Album ungewohnt ruhig und tatsächlich er Soundtrack zum Entspannen im Lounge-Sessel als zum abrocken. Hörenswert. Auf die anstehende Tour darf man gespannt sein. -nhs

Das wird gegeben:

 1.Bigger Than Both Of Us

 2.Future Train

 3.Girl's Going Out Of Her Head

 4.I'm Dreaming Again

 5.Fly On The Wall

 6.Just Another Suicide

 7.Empty City

 8.Miracle Man

 9.Blown Away

10.Loser

11.She's So Fine

12.Low Life In High Places

 

Unterwegs:

25.03.2019 München, Deutschland Backstage

26.03.2019 Aschaffenburg, Deutschland Colos Saal

27.03.2019 Ludwigsburg, Deutschland Rockfabrik

29.03.2019 Berlin, Deutschland Frannz Club

30.03.2019 Hamburg, Deutschland Knust

31.03.2019 Bochum, Deutschland Zeche

02.04.2019 Nürnberg, Deutschland Hirsch

03.04.2019 Köln, Deutschland Kantine