CD & DVD-REVIEWS:

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

CD-REVIEW:

Tobias Sammet's AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig, um nicht zu sagen: ein Workoholic. In diesen Tagen legt er ein neues AVANTASIA-Album vor. Auf „Moonglow“ wartet der Hesse wieder mit einer halben Kompanie an Promi-Gästen und opulenten Klängen auf. Elf Songs und ggf. ein Bonustrack erwarten bei dem Liederreigen die Freunde melodischer und polierten Bombast-Klänge. Mit an Bord sind bei Album Nr. 8 wieder alte Bekannten, wie Michael Kiske (HELLOWEEN), Ronnie Atkins (PRETTY MAIDS), Eric Martin (MR. BIG), Geoff Tate (Original-QUEENSRYCHE), Jorn Lande und Bob Catley (MAGNUM), aber auch neue Gäste wie Blackmores Trällerelse Candice Night, BLIND GUARDIAN-Mastermind Hansi Kürsch sowie Ruhrpott-Schreihals Mille Petrozza von KREATOR

Tobias Sammet eröffnet mit dem Fast-10-Minuten-Klopper „Ghost in the Moon“ selbst und setzt dabei auf die bisher bewährten Rezepte: Große Geste, fast schlagereske und Meat-Loaf-inspirierte Melodiebögen. Alles erstklassig gemacht. Aber irgendwie auch ein klein wenig vorhersehbar. Beim folgenden „Book of Shallows“ geht es dann etwas flotter und doublebassiger zur Sache. Und mit Hansi Kürsch, Ronnie Atkins, Jørn Lande und Mille Petrozza hat er gleich vier Gäste im Schlepptau. Und das Wechselspiel dieser sehr unterschiedlichen Stimmen machen den Song tatsächlich interessant, wenn etwa Mille recht unvermittelt grölend einsteigt und mit Gastgeber Sammet gesanglich Ping Pong spielt. Beim Titelsong hat dann Candice Night ihre AVANTASIA-Premiere. Allerdings bei einem ziemlich banalen und irgendwie an NIGHTWISH erinnernden Liedchen. Und so richtig zu erkennen ist ihre nicht gerade starkes Stimmchen vor lauter Effekten nun auch nicht. Auch im weiteren Verlauf kann man gegen das Gebotene eigentlich wenig sagen: Außer vielleicht, dass Sammets Hang überzuproduzieren hinter jeder Ecke hervorschaut und, dass stellenweise sehr reichlich aus dem Schmalztopf aufgetragen wird, so bei der Schnulze „Invincible“. Aber: Das ist eben das Konzept dieses Musical-Projektes. Und dafür kauft Sammets Kundschaft schließlich Karten und Tonträger. Insofern: Es wird wie bestellt geliefert. Das gilt mit Sicherheit auch für die anstehende Tour, die unter anderem am 14. April in der Arena Oberhausen Station macht. -nhs

 

 

Das wird gegeben:

1. Ghost in the Moon 9:51

2. Book of Shallows - Hansi Kürsch, Ronnie Atkins, Jørn Lande, Mille Petrozza 5:00

3. Moonglow - Candice Night 3:56

4. The Raven Child - Kürsch, Lande11:16

5. Starlight – Atkins 3:38

6. Invincible - Geoff Tate 3:07

7. Alchemy – Tate 7:28

8. The Piper at the Gates of Dawn - Atkins, Lande, Eric Martin, Bob Catley, Tate7:20

9. Lavender – Catley 4:30

10. Requiem for a Dream - Michael Kiske 6:08

 

11. Maniac (Michael Sembello cover) Martin

Unterwegs:

30.03. D Kaufbeuren - All-Karthalle

03.04. D Berlin - Huxleys Neue Welt

05.04. D Ludwigsburg - MHPArena

06.04. D Bamberg - Brose Arena

08.04. D Fulda - Esperantohalle

09.04. D Saarbrücken - Saarlandhalle

12.04. D Osnabrück - OsnabrückHalle

13.04. D Hamburg - Mehr! Theater

14.04. D Oberhausen Arena

18.04. D Offenbach - Stadthalle