CD & DVD-REVIEWS:

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

D-A-D – A Prayer For The Loud

Satte acht Jahre lang haben uns D-A-D auf eine neue Studioscheibe warten lassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, steht HIER.

WHITESNAKE - Flesh & Blood

David Coverdale ist bekanntlich auch schon 67 Lenze alt und marschiert inzwischen auf künstlichen Knien auf die Bühnen dieser Welt. Dennoch überrascht der alte Herr unseren Rezensenten auf „Flesh & Blood” ausgesprochen positiv.

CD-REVIEW:

Walter Trout - Survivor Blues

Doppeldeutig kommt Walter Trout bei seiner aktuellen Scheibe „Survivor Blues” um die Ecke, ist er doch vor nicht also langer Zeit selbst dem Tod gerade noch von der Schüppe gesprungen, als ihn eine Lebererkrankung fast umgebracht hätte und ihn nur eine Transplantation den heute 67-Jährigen rettete. Auf dem aktuellen Album will er aber auch anderen Künstlern das künstlerische Überleben sichern. Denn er hat sich hier fast in Vergessenheit geratene Bluessongs, vorgenommen, die es seiner Ansicht nach wert sind, gespielt und gehört zu werden.

Da hat er über weite Strecken Recht. Denn Nummern wie „Me, My Guitar And The Blues“ von Jimmy Dawkins sind echte Perlen.

Ein Dutzend Stücke hat Trout seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt, sodass man nicht unbedingt darauf kommen müsste, dass ausschließlich Fremdmaterial auf der CD ist. Mit von der Partie ist auch Material seines Freundes und Mentors John Mayall, dessen 1970er Stück „Nature’s Disappearing” er neues Leben einhaucht. Überzeugend auch die Interpretation von Otis Rush „It Takes Time”. Weniger prominent sind Autoren wie Sunnyland Slim, dessen „Be Careful How You Vote” angesichts der politischen Lage in den USA überraschend aktuell wirkt. Ebenfalls toll: Luther Johnsons „Woman Don’t Lie” oder „Sadie” von Hound Dog Taylor. Für Mississippi Fred McDowells „Goin’ Down To The River” konnte Trout gar den DOORS-Gitarristen Robby Krieger an Solisten verpflichten.

Neben Trout selbst liefern Bassist Johnny Griparic, Skip Edwards an den Keyboards und Drummer Michael Leasure vorzüglich ab. Gute Platte. PS: Im Mai ist meister Trour mit Johnny Lang in unseren Breiten unterwegs. Das lohnt in jedem Fall einen Besuch.-nhs

Das wird gegeben:

1. Me My Guitar And The Blues

2. Be Careful How You Vote

3. Woman Don't Lie (feat. Sugaray Rayford)

4. Sadie

5. Please Love Me

6. Nature's Disappearing

7. Red Sun

8. Something Inside Of Me

9. It Takes Time

10. Out Of Bad Luck

11. Goin' Down To The River (feat. Robby Krieger)

12. God's Word

Unterwegs:

Rockin‘ the Blues Festval 2019 mit Walter Trout, Jonny Lang & Kris Barras:

 

23.05.19: Berlin, Huxleys Neue Welt

25.05.19: Köln, Carlswerk Victoria

29.05.19: München, Backstage Werk

30.05.19: Frankfurt, Batschkapp

02.06.19: Hamburg, Markthalle