CD & DVD-REVIEWS:

AMON AMARTH - The Pursuit Of Vikings

Die schwedischen Metal-Wikinger AMON AMARTH liefern dieser Tage eine Live-Vollbedienung der Extraklasse, wie man HIER nachlesen kann.

SLASH - Living The Dream

Mit „Living The Dream” hat Slash sein viertes Soloalbum und das dritte mit seinen Sänger Myles Kennedy am Start. Was davon zu halten ist steht HIER.

Alice Cooper - At The Olympia

Im vergangenen Jahr hat Schock-Rocker-Opa Alice Cooper mit dem Studioalbum „Paranormal" ja noch unter Beweis gestellt, dass er noch nicht reif für die Rente ist. Jetzt überzeugt er noch mit einem Doppel-Live-Dokument vom Tour-Finale.

ALCATRAZZ - Live In Japan 1984

Anfang 1984 tourte ex-RAINBOW und MSG-Röhre Graham Bonnet mit seiner Truppe ALCATRAZZ durch Japan. Im Schlepptau  Yngwie J. Malmsteen. Die Show aus dem Nakano Sun Plaza wird nun erweitert und überarbeitet wiederveröffentlicht. Lohnende Anschaffung, findet unser Rezensent.

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

BUCHTIPP:

JETHRO TULL Over Germany

Fotos und Geschichten aus vier Dekaden JETHRO TULL hat der Siegener Journalist und Rockfan Wolfgang Thomas zusammen mit seinem Sohn Kevin in dem vorliegenden Band zusammengetragen.

Thomas senior hatte vor Jahren bereits einen Band über die ROLLING STONES vorgelegt. Nun folgt das Dokumentarwerk über Ian Anderson und seine Band. Auf 256 Seiten zeichnet Thomas in Bildern und Anekdoten das Engagement der britischen Folk-Rock-Truppe in unseren Landen nach. Das klappt mal wirklich fesselnd, manchmal wird es etwas zu „fanig“, es fehlt die professionelle Distanz. So fragt man sich etwa, ob man die Erinnerungen eines Coesfelder Unternehmerpaars an eine Begegnung mit Meister Anderson inklusive Gruppenbildern mit Bundes-Hotte Horst Köhler wirklich dringend braucht.

Apropos Fotos: Die Qualität schwankt in diesem Band von „absolut fantastisch“ bis „untere Amateurqualität“. Hier und da wäre der Verzicht auf eine schönes Motiv in grottiger Qualität ebenso ein Gewinn gewesen wie wesentlich weniger unmotivierter Promi-Schüsse. Die hier versammelte Masse hätte das problemlos zugelassen. Ansonsten beleuchten Thomas & Sohn in Bildern und Texten alle Schattierungen des Schaffen von TULL, Solopropjekte und selbst Skurrilitäten wie etwa die „Ost-TULL“ „ELECTRA“ oder diverse West-TULL-Epigonen. Zum Teil werden bereits in Zeitungen und Zeitschriften erschienene Beiträge wiederveröffentlicht.

Für Fans ist der Band sicher eine lohnende Anschaffung. Ein paar Bilder gibt es HIER und HIER zu bewundern.