CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

BUCHTIPP:

JETHRO TULL Over Germany

Fotos und Geschichten aus vier Dekaden JETHRO TULL hat der Siegener Journalist und Rockfan Wolfgang Thomas zusammen mit seinem Sohn Kevin in dem vorliegenden Band zusammengetragen.

Thomas senior hatte vor Jahren bereits einen Band über die ROLLING STONES vorgelegt. Nun folgt das Dokumentarwerk über Ian Anderson und seine Band. Auf 256 Seiten zeichnet Thomas in Bildern und Anekdoten das Engagement der britischen Folk-Rock-Truppe in unseren Landen nach. Das klappt mal wirklich fesselnd, manchmal wird es etwas zu „fanig“, es fehlt die professionelle Distanz. So fragt man sich etwa, ob man die Erinnerungen eines Coesfelder Unternehmerpaars an eine Begegnung mit Meister Anderson inklusive Gruppenbildern mit Bundes-Hotte Horst Köhler wirklich dringend braucht.

Apropos Fotos: Die Qualität schwankt in diesem Band von „absolut fantastisch“ bis „untere Amateurqualität“. Hier und da wäre der Verzicht auf eine schönes Motiv in grottiger Qualität ebenso ein Gewinn gewesen wie wesentlich weniger unmotivierter Promi-Schüsse. Die hier versammelte Masse hätte das problemlos zugelassen. Ansonsten beleuchten Thomas & Sohn in Bildern und Texten alle Schattierungen des Schaffen von TULL, Solopropjekte und selbst Skurrilitäten wie etwa die „Ost-TULL“ „ELECTRA“ oder diverse West-TULL-Epigonen. Zum Teil werden bereits in Zeitungen und Zeitschriften erschienene Beiträge wiederveröffentlicht.

Für Fans ist der Band sicher eine lohnende Anschaffung. Ein paar Bilder gibt es HIER und HIER zu bewundern.