CD & DVD-REVIEWS:

URIAH HEEP - Living The Dream

Andere Rock-Dinos nehmen die Rockerrente in den Blick, URIAH HEEP legen mit „Living The Dream“ Studioalbum Nr. 25 (!) vor - und klingen dabei so gar nicht nach Rentnerband.

Eric Clapton: Life In 12 Bars (Soundtrack)

Dieser Tage schaut Eric Clapton in dem Dokumentarfilm „Life In 12 Bars“ auf sein Leben und seine Ausnahmekarriere zurück. Auch der Soundtrack hat es in sich, findet unser Rezensent.

Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live

Joe Bonamassa ist bekanntlich ein ziemlich fleißiger Mann. Auf seinem neuen setzt er sich mit den Heroen der “British Blues Explosion” auseinander, also mit Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page. Ganz interessant, findet unser Rezensent.

AYREON – Best of Ayreon live

Die Zockertruppe um Arjen Anthony Lucassen serviert uns mit ihrem Doppellive-Album – wie der Titel schon andeutet – einen livehaftigen Durchmarsch durch ihr Schaffen seit 1995. Mitgeschnitten wurde das ganz bei den 2017er Tilburg-Konzerten. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

LESUNG:

FRANK GOOSEN über Heimat, Fußball, Rockmusik und Kaue

„Heimat, Fußball, Rockmusik! - Ein bisschen was vom Besten“ versprach Ruhrpott-Literat FRANK GOOSEN bei seinem Gastspiel am 22. November in der Kaue Gelsenkirchen. Und er versprach nicht zuviel. Der Bochumer arbeitete sich vor allem durch seine Bände "Radio Heimat" und "Mein Ich und sein Leben" von 2004, präsentierte aber auch andere "Geschichten von hier", also aus dem Großraum rund um die A40, der er nicht nur ein ganzes Programm, sondern gar eine Ode gewidmet hat. Natürlich verzichtete er auch nicht auf "Echtes Leder", also Geschichten aus der Tiefe des Raumes, mithin vom Fußballplatz - und zwar bevorzugt dem an der Castroper Straße in Bochum. Dort kickt bekanntlich der VfL, der Verein, dem Goosens Herz gehört und bei dem er „leiden gelernt hat“. Soviel zum Thema Fußball und Heimat. Aber auch die Rockmusik kam nicht zu kurz. So zum Beispiel in Gestalt humoristischer Erinnerungen an ein Simon & Garfunkel-Konzert in den frühen Achtzigern und angeschlossene Verwicklungen oder Peinlichkeiten wie eine kurze, aber intensive Chris-de-Burgh-Phase. Alles wie immer pointensicher und unterhaltsam vorgetragen. Und vor allem immer als große Liebeserklärung an eine verschwindende Region: das Ruhrgebiet. -nhs