CD & DVD-REVIEWS:

ROSE TATTOO – OUTLAWS

Die Aussie-Rabauken von ROSE TATTOO haben sich ihr 1978er Debüt nochmal in der aktuellen Besetzung vorgenommen. Wie das klingt, hat unser Rezensent Onkel Hotte HIER aufgeschrieben.

MONO INC. – The Book Of Fire

Die Hamburger Düsterrocker MONO INC. servieren uns mit „The Book Of Fire“ den Nachfolger ihres Erfolgsalbums “Welcome To Hell”. Zielgruppengerecht, urteilt unser Rezensent.

Molly Hatchet  - Battleground

Die Southern Rock-Veteranen MOLLY HATCHET kommen dieser Tage mit ihrer neuen Live-Scheibe „Battleground“ um die Ecke - mit Gesangsneuzugang Jimmy Elkins, wie man HIER lesen kann.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

LITERATURTIPP:

FRANK GOOSEN weihnachtet in der Kaue

Mit seinem zart aktualisierten Programm „Krippenblues“ lud FRANK GOOSEN am 12. Dezember in der Kaue Gelsenkirchen zu einer Weihnachtsfeier der anderen Art:  Weniger besinnlich, eher derb, manchmal leicht zotig. Aber vor allem mit jeder Menge Heimatliebe.

Goosens Kosmos ist das Ruhrgebiet, speziell Bochum. Und auch Weihnachten findet da vor allem zwischen Wattenscheid und Dortmund statt. Wenn er etwa über Besuche mit seiner inzwischen 90 Jahre alten „Omma“ auf dem „Fritthoff“ am „Grapp“ von seinem „Oppa“ augenzwinkernd berichtet. Natürlich am Totensonntag, denn da fängt Weihnachten aber mal so richtig für ihn an. Obwohl: Eigentlich hat es schon mit „St. Martin“ begonnen, wenn er mit seinen Kindern „hinter einem Pferdearsch“ her läuft und die „St. Martina“ in hohen Stiefeln bewundert. Ein Höhepunkt des Programms: Die Episode aus seiner Weihnachtskurzgeschichte „Sechs silberne Saiten“, in der sich Langzeistudent Holger als Miet-Nikolaus von einem kleinkriminellen Rotzjungen um 50 Euro erpressen lassen muss. Einfach großartig. Gleiches gilt für seine derben Scherze auf Kosten religiöser Fanatiker wie den „Zeugen Jehovas“ oder Albernheiten wie der „Party für Jesus“ im modernen Kindergottesdienst. Goosen beraubt Weihnachten jeder aufgesetzten Feierlichkeit, kann aber nicht verhehlen, dass er das Fest doch irgendwie mag. Als kleines Weihnachtsgeschenk überantwortete der Autor der Zuhörerschaft in der ausverkauften Kaue noch einen vielversprechenden Vorgeschmack auf den Anfang 2014 erscheinenden Kurzgeschichtenband „Raketenmänner“. Damit gastiert wer er im März in der Kaue. -nhs

 

FRANK GOOSEN, Gelsenkirchen2013_04
FRANK GOOSEN, Gelsenkirchen2013_01
FRANK GOOSEN, Gelsenkirchen2013_02
FRANK GOOSEN, Gelsenkirchen2013_03