CD & DVD-REVIEWS:

Molly Hatchet  - Battleground

Die Southern Rock-Veteranen MOLLY HATCHET kommen dieser Tage mit ihrer neuen Live-Scheibe „Battleground“ um die Ecke - mit Gesangsneuzugang Jimmy Elkins, wie man HIER lesen kann.

FOREIGNER - Double Vision: Then And Now

Wiedervereinigung bei FOREIGNER? Viele ahnten Arges. Aber sie Irrten. „Double Vision: Then And Now“ ist ein wirklich toller Konzertfilm und Live-Album, findet unser Rezensent.

MOTÖRHEAD – "1979"-Sets

Die MOTÖRHEAD-Nachlass- verwalter haben nochmal in ihren Archiven gekramt und hauen ein richtig dickes Ding raus. Genau genommen drei dicke Dinger, die das Jahr 1979 umfänglich reflektieren, wie man HIER lesen kann.

AIRBOURNE – Boneshaker

Die Australier AIRBOURNE melden sich mit Album Nr. 4 zurück. Und „Boneshaker“ lässt tatsächlich Wand und Gerippe erzittern, findet unser Rezensent.

Konstantin Wecker – Weltenbrand

Konstantin Wecker kommt aktuell mit großem Besteck. Beim „Weltenbrand“ begleiten ihn die Bayerischen Philharmonie. Beeindruckend, findet unser Rezensent.

GOV'T MULE - Bring On The Music

 

Gov’t Mule sind vor allem eine Live-Band. Und so ist es durchaus logisch, dass sie

das 25. Bandjubiläum mit einem neuen Live-Dokument feiern. Und das sehr gekonnt, wie man HIER lesen kann.

LESUNG:

FRANK GOOSEN liest Raketenmänner

„Bist du der geworden, der du sein wolltest?“ Diese Frage schwebt über den Figuren des neuen Werkes des Bochumer Autoren FRANK GOOSEN. Bei seinem Auftritt am 20. März in der Kaue Gelsenkirchen lies der Autor die Hauptfiguren seines Buches „Raketenmänner“ lebendig nach einer Antwort suchen.

 

Die verschiedenen Protagonisten der Episodensammlung wollen als Raketenmänner abheben, haben aber mit allerlei Fehlstarts zu kämpfen. So etwa der freie Journalist Kamerke, der sich erfolglos vornimmt, seine (untreue) Frau zu betrügen. Auch Manager und Vater Frohnberg scheitert schon an der Zubereitung von Spaghetti grandios. Selbst Frohnbergs Angestellter Ritter gibt eine eher unglückliche Figur ab: Ihm schiebt eine Berliner Punkerin eine gefälschtes U-Bahn-Karte unter.

GOOSEN bewies sich auf der Bühne neuerlich als humorvoller sowie lakonischer Erzähler. Er hauchte den Figuren tatsächlich Leben ein.

 

Und die Zuhörer erfuhren interessante Details zur Entstehung der „Raketenmänner“. Etwa, dass das Scheitern am Nudeltopf tatsächlich GOOSENS Lebensrealität entsprungen ist, ebenso wie der Fahrschein-Betrug. Oder, dass die eine skurrile Frühstückepisode in einem von GOOSENS Tourneehotels den Ausgangspunkt für das Buch bildete. Die landete allerdings am Ende nicht zwischen den Buchdeckeln, sondern lieferte nur Vorlagen für einige der Figuren. Interessanter Abend. -nhs