CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

IM BLICKPUNKT: URIAH HEEP

Lieber auf der Bühne als in Rocker-Rente

Andere Rock-Dinos fassen die Rocker-Rente ins Auge, da legen URIAH HEEP nochmal nach. Mit „Living The Dream“ servieren sie das 25.  Studioalbum. Grund genug sich mal mit dem letzten Ur-HEEP Mick Box auf einen Plausch zu verabreden und das Album unter die Lupe zu nehmen.

Phil Mogg verlässt die Brücke des UFOs

UFO-Fronter Phil Mogg geht in Rente. Wie er in einer Erklärung Wissen ließ, wird ihm das Tourleben mit seinen 70 Lenzen langsam zu ermüdend. Nach dann 50 Jahren und einer letzten Tour verabschiedet sich der Bandgründer 2019 aufs Altenteil. Mach's gut, Phil. Hat wirklich Spaß gemacht mit Dir! Hier Seine Erklärung im O-Ton.

Für lau zum Rock Hard Festival 2018

SAXON-Boss Biff kommt auch vorbei... Fotos: Niels Holger Schmidt
SAXON-Boss Biff kommt auch vorbei... Fotos: Niels Holger Schmidt

UPDATE110518 . DIE KARTEN SIND WEG, DIE GEWINNER WERDEN BENACHRICHTIGT. Auch in diesem Jahr haben wir für Euch wieder vier Karten für das Rock Hard Festival in Gelsenkirchen ergattert!

Um in den Genuss der Karten zu kommen, klickt bitte „Gefällt mir“ auf unserem Facebook-Profil und schreibt an redaktion@musical-observer.de mit dem Betreff: „Für lau zum Rock Hard Festival 2018“.

Der Einsendeschluss ist der 11. Mai 2018, 8 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  Als Headliner konnte das Dortmunder Magazin die Das ROCK HARD FESTIVAL 2018 am Pfingstwochenende (Freitag, 18. Mai bis Sonntag, 20. Mai in Gelsenkirchen) lässt zum Szene-Familientreffen heuer zahlreiche alte Bekannte antreten. So gehören die personell umgekrempelten Ruhrpott-Veteranen SODOM zu den Headlinern.  Mit dabei sind auch neuerlich die britischen Metal-Haudegen SAXON (Bild) und die New-Jersey-Thrasher OVERKILL. Ferner sind u.a. noch AXEL RUDI PELL, ARMORED SAINT, THUNDERMOTHER ODER AUCH DIE Düstermänner MARDUK AM START.

Die 3-Tages-Tickets kosten 86,90 Euro inklusive aller Gebühren (Ticket + Camping: 108,40 Euro). Verfügbar sind wieder nur 7.500 Karten und die gibt es HIER 

KONZERTTIPP:

Der „Grave Violator“ lädt zum Geburtstagsständchen

Foto: Markus Renner
Foto: Markus Renner

Am Samstag, den 3.3.2018 bittet Peppi Dominik aka Grave Violator zum Tanz. Der Ex-SODOM Gitarrist feiert seinen Geburtstag, der eigentlich schon am Freitag begangen werden müsste, mit einer ordentlichen Party mit Livemusik. Zwei Bands werden den Gästen im Don´t Panic in Essen gehörig was auf die Ohren geben, WORTMORD und IN WEAK LIGHTS. Die erstgenannte ist die aktuelle Band des Gastgebers, in der zweiten steht sein Sohn Joshua am Mikro. Dieser wird an diesem Tag von seinem alten Herrn zum Headliner gemacht. Denn Peppi setzt nachvollziehbare Prioritäten: „Es ist mein Geburtstag, der gefeiert wird und meine Party. Darum spiele ich mit WORTMORD zuerst, damit ich auch frühzeitig mit vielen Freunden und Bekannten und ordentlich einen heben kann. Joshua und die Jungs schaue ich mir dann gerne mit einem Bier in der Hand an.“

Wer dabei sein will, ist herzlich eingeladen. Denn es wird keine Veranstaltung nur für geladene Gäste werden. Es wird ein Konzert werden, bei dem Freunde und Fans zusammen mit Peppi feiern können. Was es nicht geben wird, ist eine Gästeliste, daran lässt Peppi keinen Zweifel: „Der Spaß kostet 5 Euro Eintritt, die hat jeder. Ich will keine Geschenke oder Mitbringsel, aber es braucht mich auch niemand anrufen, damit ich ihn auf die Gästeliste setze. Das ist bei nem Fünfer echt albern.“

Wer also Lust hat, den Grave Violator mal wieder live zu sehen und thrashigen Metal mit deutschen Texten hören will , wie ihn WORTMORD zelebrieren, der sollte langsam mal Gas geben und sich seine Karte besorgen. Zumal es on Top mit IN WEAK LIGHTS auch noch eine junge, aufstrebende Band gibt, die Melodic Death Metal vom Feinsten pränsentiert. Und über die Party muss man kein weiteres Wort verlieren. Wer schon mal mit Peppi gefeiert hat, weiß, dass der freie Sonntag danach dringend nötig ist.

 

Wo?: Don´t Panic, Viehofer Platz 2, 45127 Essen

Wann?: 03.03.2018, 19:00 Uhr

Preis?: 5,- €, AK oder VVK. Wir empfehlen denn VVK über diesen Link, ihr bekommt ein Ticket zum selber ausdrucken.

 

 

IM BLICKPUNKT: HERMAN FRANK (Ex-ACCEPT & VICTORY)

Teuflischer Solo-Ritt

Herman Frank ist wieder solo. Ohne ACCEPT spielt er befreit auf.  Foto: AFM Records.
Herman Frank ist wieder solo. Ohne ACCEPT spielt er befreit auf. Foto: AFM Records.

Ist es eine kluge Entscheidung, ein Album an gleichen Tag wie das neue METALLICA-Machwerk der Weltöffentlichkeit zu präsentieren? Die Gefahr, im Schatten des Hypes um die Neuerscheinung eines wahren Metal-Giganten unterzugehen, ist groß. Ex-ACCEPT und -VICTORY 6-Saiten-Schwinger HERMAN FRANK ist mit seiner vorzüglichen neuen Scheibe „The Devil Rides Out“ dieses Risiko eingegangen. Der Silberling überzeugt, findet unserer Rezensent. Im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Markus Renner auf einen aufgeräumten Herman Frank, der ACCEPT nicht nachtrauert.