CD & DVD-REVIEWS:

KISS - KISSWORLD

Die Gruselrock-Veteranen und Marketing-Cracks setzen dieser Tage zur letzten Runde an. Auf ihrer „End of The Road“-Tour und mit der neuen (neuigkeitsfreien) Kompilation „KISSWORLD“, wie man HIER lesen kann.

Yngwie Malmsteen – Blue Lightning

Mit seinem neuen Album „Blue Lightning“ widmet sich Yngwie Malmsteen diesmal dem Blues. Oder zumindest das, was er dafür hält – und scheitert dabei grandios, findet zumindest unser Rezensent.

Robin Trower - Coming Closer To The Day

Die britische Blues(Rock) Legende Robin Trower liefert mit „Coming Closer To The Day“ auch mit 74 Lenzen noch immer kreativ ab, findet unser Rezensent.

Don Felder - American Rock `N` Roll

Ex-EAGLES-Gitarrero Don Felder haut Personell auf seinem neuen Soloalbum „American Rock `N` Roll“ganz schön auf den Putz und schleppt eine ganze Promi-Brigade an, wie man HIER lesen kann,

Rossi/Rickard - We Talk Too Much

Herr Rossi sucht das Glück diesmal ohne seine Stammband STATUS QUO, Zusammen mit Sängerin Hannah Rickard frönt er seiner Leidenschaft für Country. Rockt nicht, findet unser Rezensent.

AVANTASIA – Moonglow

Tobias Sammet ist bekanntlich ziemlich rührig. Auf „Moonglow“ wartet er mit reichlich Bombast und Promis auf. WEITERLESEN

KONZERTTIPP: Nina Hagen in der Zeche Bochum

Ihr erstes deutschsprachiges Album seit 1995, ergänzt um die großen Erfolge von einst („Auf’m Bahnhof Zoo“, „TV-Glotzer“, „Unbeschreiblich weiblich“), bringt Nina Hagen am 1. April live auf die Bühne der Bochumer Zeche.

„Volksbeat“ heißt die aktuelle CD und so lautet auch das Tourmotto. Sie beinhaltet neben eigenen Liedern Songs/Texte von Wolf Biermann, Bertolt Brecht, Bob Dylan und Dr. Martin Luther King. „Die Scheibe ist 70ties-lastig, beeinflusst von der Musik, die mich schon damals inspiriert hat zum Zusammenhalt, zur Solidarität mit allen anderen Menschen, die auch in Frieden und Freiheit leben wollen", meint Nina Hagen. Damit kehrt Deutschlands schrillste und weltweit bekannte Pop-Ikone zu ihren Ursprüngen zurück – damals, als sie mit ihrem Debüt „Nina Hagen Band“ (1978) die hiesige Musikszene durch Lieder an der Schnittstelle von Punk, Rock, Reggae/Ska & Co. spektakulär  und stimmgewaltig aufmischte.

Live ist die ebenso exzentrische wie einzigartige Entertainerin, von der es auch eigenwillige Interpretationen der Klassiker „My Way“ (Frank Sinatra) oder „Zarah – ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“ (Zarah Leander) gibt, immer ein außergewöhnliches Erlebnis. Zusammen mit ihrem Quartett (Warner Poland/Gitarre, Michael Ryan/Bass, Fred Sauer/Keyboards, Marcellus Puhlemann/Schlagzeug) wird der bunte Paradiesvogel 90 Minuten lang ein Musikfeuerwerk abbrennen, das kraftvoll und emotional, schräg, trotzig-rotzig und selbstironisch ist.

Die Karten kosten 33,20€ und sind HIER zu haben.