CD & DVD-REVIEWS:

ACCEPT - Symphonic Terror

Das Zusammenspiel von Metalband und Symphonie Orchester probieren die Teutonen-Metal-Veteranen auf dem aktuellen Live-Silberling „Symphonic Terror". Fast gleichzeitig m,it erscheinen haut Basser Peter Baltes in den Sack,  wie man HIER lesen kann..

AMON AMARTH - The Pursuit Of Vikings

Die schwedischen Metal-Wikinger AMON AMARTH liefern dieser Tage eine Live-Vollbedienung der Extraklasse, wie man HIER nachlesen kann.

SLASH - Living The Dream

Mit „Living The Dream” hat Slash sein viertes Soloalbum und das dritte mit seinen Sänger Myles Kennedy am Start. Was davon zu halten ist steht HIER.

Alice Cooper - At The Olympia

Im vergangenen Jahr hat Schock-Rocker-Opa Alice Cooper mit dem Studioalbum „Paranormal" ja noch unter Beweis gestellt, dass er noch nicht reif für die Rente ist. Jetzt überzeugt er noch mit einem Doppel-Live-Dokument vom Tour-Finale.

ALCATRAZZ - Live In Japan 1984

Anfang 1984 tourte ex-RAINBOW und MSG-Röhre Graham Bonnet mit seiner Truppe ALCATRAZZ durch Japan. Im Schlepptau  Yngwie J. Malmsteen. Die Show aus dem Nakano Sun Plaza wird nun erweitert und überarbeitet wiederveröffentlicht. Lohnende Anschaffung, findet unser Rezensent.

BÜHNENNOTIZEN:

MÖTLEY CRÜE & SLASH in Mönchengladbach

Ein fettes L.A.-Paket mit deutlichem Klassenunterschied schaute am 11. Juni im Mönchengladbacher Warsteiner-Hockeypark vorbei: MÖTLEY CRÜE & SLASH boten beide Hardrock-Unterhaltung der kalifornischen Art.

Der eigentliche Headliner des Abends war Ex-GUNS N’ROSES-Gitarrist Slash. Der stellte mit seiner Begleittruppe unter Beweis, dass L.A-Mucke erdig und virtuos sein kann. Tolle Mischung aus Material seines aktuellen Werkes „Apocalyptic Love” und Klassikern der Gunners. Sänger Myles Kennedy und die Conspirators lieferten ebenfalls ordentlich ab. Einfach Geil.

Zwar gehören MÖTLEY CRÜE mit über 80 Millionen verkauften Platten zu den Granden der L.A.-Szene und sind seit der Einführung ihrer eigenen Festivaltour „Crüe Fest“ 2008 in den USA wieder oben auf. Auch die 2008er Scheibe „Saints Of Los Angeles“ wartete wieder mit alten Stärken auf. Allerdings zeigte das Gastspiel am Niederrhein, dass sie spielerisch und kompositorisch Slash einfach nicht das Wasser reichen können. Daran können auch unbestrittene Qualitäten von Gassenhauern wie „Shout At The Devil“, „Dr. Feelgood“ oder „Looks That Kill“ nichts ändern. Zum Teil ist das Songsmaterial und auch die instrumentale Performance des Quartetts einfach zu durchschnittlich. Immerhin: Eine gigantische Bühnenshow fehlte nicht. Ganz unterhaltsam insgesamt, aber eine spur weniger Schützenfest-Attitüde würde helfen.